Stormarn
Mitmachen und gewinnen

Stormarns Sportler des Jahres: Das sind die Kandidaten

Wer soll im Februar ausgezeichnet werden? Die Jury hat neun Kandidaten ausgewählt. Jetzt können die Leser entscheiden.

Bad Oldesloe.  Ein Jahr der Titel und Triumphe geht zu Ende. Ein Jahr, in dem die Athleten aus dem Kreisgebiet wieder für Begeisterung gesorgt haben, auf regionaler, nationaler und sogar internationaler Ebene. Aber wer wird im Februar in Bad Oldesloe auf einer Feierstunde vom Kreissportverband als „Sportler des Jahres“ ausgezeichnet? An dieser schwierigen Entscheidung können sich die Leser der an der Aktion beteiligten Zeitungen beteiligen.

Um die Wahl ein wenig zu erleichtern, hat eine Jury vorab neun Kandidaten ausgewählt, die in drei Kategorien (Sportler, Sportlerin, Mannschaft) gegeneinander antreten. Die Stormarn-Ausgabe des Hamburger Abendblatts stellt alle Sportler und ihre Leistungen in den kommenden Wochen in loser Folge ausführlich vor.

Aber nicht nur für die Athleten gibt es etwas zu gewinnen, auch unter den teilnehmenden Lesern werden attraktive Preise verlost. Mitmachen ist ganz einfach: In jeder Kategorie jeweils einen Favoriten auswählen, die Namen auf eine ausreichend frankierte Postkarte schreiben und an den Kreissportverband Stormarn, Lübecker Straße 35, 23843 Bad Oldesloe senden. Die Teilnahme ist auch per E-Mail an info@ksv-stormarn.de möglich. Einsendeschluss ist der 31. Januar (es gilt das Datum des Poststempels). Hier die Nominierten in einem kurzen Überblick:

Wang Yansheng vom SV Siek darf sich seit Ende Juni als Weltmeister bezeichnen. Das Tischtennis-Ass, das im Alter von 57 Jahren noch immer ein Leistungsträger der in der 3. Bundesliga Nord spielenden Sieker Herren ist, gewann bei den World Veteran Championships im Spielerparadies Las Vegas (USA) den Titel im Einzel der Altersklasse Ü55. Der Altmeister gab in sämtlichen Partien keinen Satz ab und besiegte im Finale den für Österreich spielenden Yi Ding mit 3:0. Zudem holte er im Doppel mit Vereinskamerad Matthias Bluhm Bronze.

Lennart Sievers aus Ammersbek ist Stormarns einziger Triathlonprofi . Vor kurzem zog der 20-Jährige in die Nähe des Olympiastützpunkts nach Saarbrücken, um an der dortigen Universität Wirtschaft und Recht zu studieren. „Ich freue mich, mal wieder etwas mehr für den Kopf zu tun“, sagt Sievers, der in der Bundesliga für das Triathlon Team DWS Darmstadt startet und beim letzten Wettkampf einen starken achten Platz belegte. Höhepunkt war die Teilnahme an den U-23-Europameisterschaften in Eilat (Israel), bei denen er auf den 24. Rang kam.

Sascha Veldung von der TSV Reinbek hat kürzlich in Portugal beim Europa-Cup im Wado-Karate – den inoffiziellen Europameisterschaften – eine Bronzemedaille im Einzel und Silber mit der Mannschaft gewonnen. Einen weiteren Höhepunkt erlebte der 23 Jahre alte Reinbeker in diesem Jahr bei den Deutschen Hochschul-Meisterschaften in Darmstadt (Hessen): In der Gewichtsklasse bis 84 Kilogramm gewann er bronzenes, in der offenen Klasse (ohne Beschränkung) sogar silbernes Edelmetall .

Elea Linka hat seit dem Wechsel zur SG Stormarn Barsbüttel vor gut einem Jahr den Spaß am Schwimmen wiedergewonnen. Bei den in Mölln ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen belegte die 17-Jährige im Sommer gleich dreimal den zweiten Platz. „Mir macht es wieder Freude, im Training meine Grenzen auszuloten und bei Wettkämpfen neue Bestmarken in Angriff zu nehmen“, sagte sie dem Abendblatt.

Pauline Sattler von der TSV Reinbek feierte in Portugal mit dem Gewinn der Bronzemedaille in der Altersklasse U16 (bis 54 Kilogramm) ein gelungenes Debüt bei einer Karate-Europameisterschaft. Zuvor sorgte die 15-Jährige bei den Deutschen U-16-Meisterschaften in Erfurt mit Platz zwei für Furore. An diesem Wochenende geht Pauline in der sogenannten Karate-Youth-League im italienischen Venedig an den Start.

Svenja Frobel von den Stormarner Werkstätten Ahrensburg reist Mitte März zu den Special Olympics World Games in die Vereinigten Arabischen Emirate. Bei den Welt-Spielen für geistig behinderte Menschen hat sich die 30 Jahre alte Trittauerin über 25 Meter Schmetterling und 50 Meter Brust qualifiziert. Frobel: „Das ist eine sehr coole Sache, immerhin bin ich noch nie mit einem Flugzeug geflogen.“

Die Fußballer des SV Preußen Reinfeld mischen in dieser Saison die Fußball-Landesliga auf. Das Team von Trainer Michael Clausen liegt vor den verbleibenden elf Partien auf Aufstiegskurs. Dass die Reinfelder in der Oberliga Schleswig-Holstein konkurrenzfähig wären, zeigten sie beim 3:2 im Halbfinale des Kreispokalwettbewerbs über den klassenhöheren SV Eichede. Auch im Landespokalwettbewerb kamen die Preußen bis in die Vorschlussrunde, wo dann Regionalligist SC Weiche Flensburg 08 Endstation war.

Die Schwimmerinnen der SG Stormarn Barsbüttel glänzten bei ihrem ersten Auftritt in der 2. Bundesliga Nord mit jeder Menge persönlicher Bestzeiten. Den ersten und einzigen Wettkampftag beendeten Chantal Ermling, Elea Linka, Katja Martens, Sofia Otto, Sarina Sczech, Laura Selle, Lisa Selle und Philippa Wigger im Leistungszentrum Hamburg-Dulsberg mit einem hervorragenden zweiten Platz.

Die Abteilungsreiter des RFV Zarpen gewannen bei den Landesmeisterschaften in Bad Segeberg zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte sowohl bei den Senioren (Marina Landmesser Rabe, Merle Denker, Nike Denker, Angelika Grest, Line Denker, Christian Denker, Nadja Walter-Fuchs) als auch bei den Junioren (Celine Ramm, Pia Marie Vogel, Rike Beeck, Vivien Hinz, Vanessa Möller, Svea Schüller, Lisa Debus) den Titel.