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1:2-Schlappe beim Schlusslicht – Barsbüttel ist am Tiefpunkt

Die Landesligafußballer des Barsbütteler SV rutschen immer tiefer in die Krise.

Barsbüttel. Beim Tabellenletzten Harburger TB verloren die Stormarner mit 1:2 (0:2) aufgrund einer erschreckenden Vorstellung ihr viertes Spiel in Folge. Trainer Aydin Taneli sah in der Leistung „den heftigsten Tiefpunkt, seit ich Trainer bin“.

Der Coach ziehe nun auch in Betracht, sich von Spielern zu trennen: „Auch wenn es in dieser Saison nicht mehr um viel geht, lebe ich weiter Engagement vor. Wer das nicht will, muss sich etwas anderes suchen. Dann spiele ich lieber mit jungen Akteuren. Alibis brauchen wir nicht.“

Insbesondere im ersten Durchgang, in dem Mehmet Ören (17./Foulelfmeter, 35. Minute) per Doppelpack die Gastgeber verdient mit 2:0 in Führung brachte, nahm die Mannschaft des BSV kaum einen Zweikampf an und verschwendete mehr Energie beim Diskutieren als beim Fußballspielen. Seine Stärke nach Standardsituationen vermochte der Tabellensechste ohne André Tschichholz (Jochbeinbruch) kaum zu zeigen. „Wir müssen nun den Ursprung für dieses Auftreten finden“, so Taneli.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Gäste gegen nun extrem defensiv agierende Harburger immerhin so etwas ähnliches wie Engagement. Mehr als zwei klare Torchancen kamen bei den Bemühungen aber nicht heraus. Betim Haxhiajdini scheiterte kläglich (82.), Daniello Cords (84.) verkürzte per Kopf.

Barsbütteler SV: Reksidler – Wallner (74. Carrion de Gaona), Grosche-Müller, Cords, Lauppe – Harwardt, Sütcü, Umoru, Qasem – Bäker (58. Ünlü), Haxhiajdini.