Ahrensburg

Wohl nur ein sportlicher Absteiger in Stormarner Fußball-Kreisliga

Die sportliche Talfahrt der Verbandsligafußballer des TSV Bargteheide wirkt sich auch auf den Abstiegskampf in der Kreisliga aus.

Ahrensburg. Ein Abstieg der ersten Mannschaft des TSV hätte den Zwangsabstieg der Reserve in die Kreisklasse A zur Folge. Profiteur wäre dann wahrscheinlich der Verein, der in der Kreisliga den vorletzten Rang, Platz 15, belegt - also eigentlich den zweiten direkten Abstiegsplatz.

Jörg Lembke, Erster Vorsitzender des Kreisfußballverbands, sagt: "Ein Zwangsabsteiger würde wahrscheinlich als sportlicher Absteiger behandelt." Die endgültige Entscheidung darüber falle aber erst nach der Saison, in Absprache mit dem Vorsitzenden des Herrenspielausschusses des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands. "Ziel ist es, mit Klaus Schneider eine einheitliche Regelung für solche Fälle zu finden." Aus den Aussagen Lembkes können abstiegsbedrohte Vereine wie der Witzhaver SV (16. Tabellenplatz) und vor allem der SV Timmerhorn-Bünningstedt (15.) und der SV Türkspor Bad Oldesloe (14.) neuen Mut für das Saisonfinale schöpfen.

Im direkten Aufeinandertreffen ergriffen die Timmerhorner den letzten Strohhalm im Kampf um eine bessere Platzierung. Sie besiegten die Oldesloer auswärts mit 4:2 (3:0) und verkürzten den Rückstand auf sechs Punkte. Kapitän Georg Erdelbrock, der mit seinem Treffer zum 4:1 den Widerstand der Gastgeber gebrochen hatte, sagte: "Ich bin hoffnungsfroh, dass wir uns noch verbessern. Wir wollen noch vier Spiele gewinnen."

An der Tabellenspitze marschiert der VfL Tremsbüttel weiter unbeirrt in Richtung Aufstieg. Durch den 5:0 (2:0)-Erfolg über den Bargfelder SV schraubten das Team seine Tordifferenz auf ein Plus von 99 Treffern.