Statistik

Stormarner sind im Vergleich weniger krankgeschrieben

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung müssen Versicherte an ihre Kasse schicken, wenn sie länger als drei Tage fehlen.

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung müssen Versicherte an ihre Kasse schicken, wenn sie länger als drei Tage fehlen.

Foto: dpa

Insgesamt sank der Krankenstand der Arbeitnehmer in Schleswig-Holstein. Regional gibt es allerdings sehr große Unterschiede.

Bad Oldesloe/Kiel. Der Krankenstand der Arbeitnehmer ist in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr leicht gesunken. Wie die Krankenkasse Barmer auf Grundlage der Krankmeldungen ihrer Versicherten mitteilte, betrug er 4,96 Prozent nach 5,08 Prozent im Jahr 2019. Bundesweit sank der Krankenstand demnach von 4,99 Prozent (2019) auf 4,92 Prozent (2020). Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung müssen Versicherte an ihre Kasse schicken, wenn sie länger als drei Tage fehlen.

Krankschreibungen in Schleswig-Holstein: Regional deutliche Unterschiede

Die Menschen in Schleswig-Holsteiner waren 2020 weniger oft, aber dafür länger krank gewesen als im Vorjahr. So fehlten die Schleswig-Holsteiner im vergangenen Jahr durchschnittlich an 18,1 Tagen - im Jahresschnitt 2019 waren es 18,5 Tage. Die durchschnittlichen Krankheitsdauer stiegt hingegen von 14,4 auf 16,4 Tage.

Regional gab es deutliche Unterschiede. Die meisten Fehltage pro Erwerbsperson gab es in Ostholstein (20,39 Fehltage), gefolgt von Neumünster (19,37), Lübeck (19,36) und Kiel (19,23). Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage im Land wurden in Nordfriesland mit 15,68 Fehltagen pro Erwerbsperson verzeichnet. Es folgten die Kreise Stormarn (16,05) und Pinneberg (16,09).

( HA )

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