Baustellen-Unglück

Finanzkontrolle Schwarzarbeit eingeschaltet

Reinbek (amü). Einen Tag nach dem Unglück auf einer Baustelle an der Bismarckstraße, wird seit gestern auch in Richtung Schwarzarbeit ermittelt.

Ein polnischer Bauarbeiter (55) war wie berichtet in einer Baugrube von einer Betonkasematte erschlagen worden. Neben Kripo und Staatsanwaltschaft sei jetzt auch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Lübeck eingeschaltet, so Reinbeks Kripo-Chef Michael Metzler. Der Bauarbeiter scheint für eine polnische Firma gearbeitet zu haben. Für ein Fremdverschulden gebe es derzeit noch keine Anhaltspunkte. Das Opfer hatte unter der Kasematte gearbeitet, bis diese abbrach. Es dauerte eineinhalb Stunden, ehe die Feuerwehr die Leiche bergen konnte.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Reinbek