Kinderbetreuung

Großer Ansturm: Krippe hofft auf Fristverlängerung

Aumühle (hdt). Freude bei Eltern, Erzieherinnen und Krippenleitung: Zum ersten Geburtstag der Agilo-Kinderkrippe gab's in dieser Woche bunte Luftballons für die Kleinen und eine Nestschaukel von der Gemeinde.

Leiterin Irmtraud Edler und Ralf Inzelmann vom Träger Agilo hatten allerdings nicht nur Grund zur Unbeschwertheit: Ihnen geht derzeit bereits die auf zwei Jahre begrenzte Betriebsgenehmigung für ihre Krippe durch den Kopf. Lediglich bis Ende Januar 2010 gibt es vom Kreis eine Erlaubnis, weil die Eigentümer ihr Haus nur für zwei Jahre zur Verfügung stellen konnten. "Was danach passiert, damit müssen wir uns jetzt befassen, denn wir haben für die Zeit nach den Sommerferien bereits eine lange Warteliste", sagt Edler, die aber darauf vertraut, "dass die Gemeinde Aumühle für unsere Krippe eine gute Raumlösung findet." Während eines Besuches bei Bürgermeister Dieter Giese hatte der seine volle Unterstützung signalisiert, will das Thema schon bald zur Beratung in die Ausschüsse geben.

20 Mädchen und Jungen im Alter bis zu drei Jahren besuchen in einer Ganztags- und einer Halbtagsgruppe derzeit die Einrichtung an der Großen Straße. Die Hälfte wird im Juli die Krippe in Richtung Kindergarten verlassen. Der Ansturm auf die frei werdenden Plätze ist riesig. Irmtraud Edler: "Es gibt 17 Anmeldungen aus Aumühle, davon sind vier Familien zugezogen, und 19 Anfragen aus den Umlandgemeinden. Die Versorgung ist noch nicht überall so optimal wie bei uns. Denkbar wäre bei einem Umzug in neue Räume auch eine Vergrößerung der Krippe, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden." Die Kinderkrippe mache den Ort für junge Familien attraktiv. Drei Erzieherinnen und zwei sozialpädagogische Assistentinnen betreuen zurzeit den Nachwuchs.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Reinbek