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TSV-Vorstand in den Startlöchern

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Susanne Holz

Reinbek. Der Startschuss für das neue Geschäftsjahr der TSV Reinbek ist gestern beim traditionellen Neujahrsempfang gefallen.

Das Hauptziel des rund 4000 Mitglieder zählenden Vereins - eine Sanierung der Uwe-Plog-Halle oder ein Neubau - ist zwar noch einige sportliche Runden entfernt, aber nicht unerreichbar. "Ich habe ein gutes Gefühl, dass dieses leidige Thema nach mehr als drei Jahren bald zu einem guten Abschluss kommen wird", sagte Christian Schröder, erster Vorsitzender der TSV, in seiner Ansprache.

Hoffnung, dass der Stadt bei dem Vorhaben nicht die Puste ausgehen wird, machte ihm auch Bürgermeister Axel Bärendorf. Man werde bald eine Lösung finden und auch die vertraglichen Rahmenbedingungen zwischen Stadt und Verein neu stecken. "Bis zur Sommerpause werden wir ein Vertragswerk geknüpft haben, das beiden Seiten Spaß macht", versprach der Bürgermeister. Ob es tatsächlich Sinn mache, die Halle nur zu sanieren, anstatt sie gleich neu zu bauen, werde die Stadt prüfen.

Ebenso wie TSV-Vorstand Schröder lobte Bärendorf das Engagement der Ehrenamtlichen. Er schätzte, dass der Verein rund 1,5 Millionen Euro jährlich an Personalkosten investieren müsste, wenn alle Tätigkeiten, die einen Verein am Laufen halten, nicht von Freiwilligen, sondern von Festangestellten gemacht werden müssten. "Ob Kuchen backen oder Salat anrichten, Verkaufsstände betreuen oder Kinder zu Turnieren fahren - ohne Ehrenamtliche geht es einfach nicht", sagte auch Schröder.

Er betonte auch die herausragende pädagogische Leistung der Trainer und Ausbilder, die in einigen Lebensphasen mehr Einfluss auf die Jugendlichen hätten als die Eltern. "Einen Rat von einem Trainer nimmt man eher an, als von Vater oder Mutter." Mehr als 1300 Kinder und Jugendliche betreut der Verein derzeit.

Beliebteste Abteilungen des Reinbeker Sportvereins: "Turnen, die Gesundheits- und Fitnesskurse sowie die Kampfsportabteilung mit jeweils rund 500 Aktiven", sagt Pressesprecherin Elke Schliewen. Den Volkssport Fußball betreiben im Verein dagegen nur rund 300 Aktive.

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