KulturWerkStadt

Verein will mit Kultur bei Reinbekern punkten

Reinbek (sho). Acht Frauen und zwei Männer wollen das kulturelle Leben Reinbeks bereichern. Was im Rahmen des Reinbeker Stadtleitbildes als Initiative "Kultur-Café" begann, nimmt jetzt als gemeinnütziger Verein Gestalt an. Der Name: KulturWerkStadt Reinbek.

"Wir sind weg von der Idee, ein Café aufzumachen, setzen jetzt auf soziale und kulturelle Angebote", sagt Karina Korth. Konkret wollen die Mitglieder beispielsweise unter dem Stichwort "kulinarisch" mit ausländischen Mitbürgern Lieblingsrezepte aus deren Heimat kochen, unter dem Motto "mobil" gemeinsam kulturelle Veranstaltungen besuchen oder zusammen "kreativ" sein. Bücher-Tausch-Nachmittage, Foto-Ausstellungen - vieles ist denkbar. "Wir wollen die Menschen aus Reinbek und aus der Umgebung zusammenbringen und dabei mit bestehenden Vereinen und Organisationen zusammenarbeiten. Talenten vor Ort soll die Möglichkeit gegeben werden, sich zu präsentieren", sagt Sabina Ramonat, Vorsitzende des Vereins.

Da der Verein keine festen Räume hat, ist er derzeit mit der Stadt im Gespräch. Bis die KulturWerkStadt ein festes Zuhause gefunden hat, werden die Mitglieder in verschiedenen Häusern zu Gast sein. Mögliche Veranstaltungsorte: Das Schloss, das Museum Rade, die Begegnungsstätte Neuschönningstedt, das Rickertsen-Haus, die Volkshochschule oder das Krankenhaus St. Adolf-Stift. "Die Verantwortlichen der Häuser stehen unserem Vorhaben positiv gegenüber", freut sich Korth. Der Verein stellt sich am 6. und 7. Dezember auf dem Reinbeker Weihnachtsmarkt vor.

"Wir wollen die Menschen aus Reinbek und aus der Umgebung zusammenbringen."

Sabina Ramonat, Vorsitzende des Vereins KulturWerkStadt

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