Feuerwehr

FF Havighorst hat keine Nachwuchssorgen

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Oststeinbek (sab). Gleich drei gute Nachrichten gab es für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Havighorst bei ihrer Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Gerätehaus an der Dorfstraße

: Der Multistar kommt Anfang 2010, veraltetes Gerät wird ausrangiert und der Zulauf an neuen Aktiven reißt nicht ab.

In den vergangenen zwei Jahren hatte die FF acht neue Mitglieder aufgenommen. Jetzt stehen wieder drei junge Männer in den Startlöchern, die mit Eintritt ihrer Volljährigkeit Aktive der FF werden wollen, berichtete der Havighorster Ortswehrführer Thomas Günther. Es handele sich um eine ganze Freundesgruppe, erklärte er. 28 aktive Mitglieder zählt die FF Havighost zurzeit.

Gemeindewehrführer Bernd Klinke berichtete seinen Kameraden über den neuesten Stand zum Multistar: Einen Liefertermin gebe es zwar noch nicht für das 630 000 Euro teure Hubrettungsfahrzeug mit Korb, um deren Erwerb sich die Gemeinschaftswehr Oststeinbek seit rund vier Jahren bemüht, aber das Spezialgerät sei nun in der Produktion und könne voraussichtlich im ersten Quartal 2010 geliefert werden, so Klinke. Und bei dieser Anschaffung soll es in der nächsten Zeit nicht alleine bleiben. Aus Altersgründen werden demnächst jeweils ein Löschfahrzeug in Havighorst und Oststeinbek ausgetauscht, außerdem soll die gemeinsame Jugendabteilung der FF Oststeinbek und Havighorst einen neuen Kleinbus bekommen.

Bürgervorsteher Gerhard Bülow und der stellvertretende Bürgermeister, Hans-Joachim Vorbeck, dankten den Havighorstern für ihren Einsatz. 2008 war für die Männer ein vergleichsweise ruhiges Jahr gewesen. Zwölfmal rückten sie aus, leisteten Hilfe bei verschlossenen Türen, sicherten Ölspuren und löschten kleinere Brände. Kuriosester Einsatz: Die Rettung einer Kuh, die Weihnachten auf einer Koppel an der Ziegelstraße in einen Graben gestürzt war. "Sonst liegt der Jahresdurchschnitt bei 20 bis 25 Einsätze", berichtete Ortswehrführer Günther. Im Jahr zuvor hatte ein Feuerteufel aus den eigenen Reihen die Quote auf 35 nach oben getrieben (wir berichteten).

Bei der Wahl des Gruppenführers unterlag Jürgen Matz, der dieses Amt sechs Jahren lang inne hatte, knapp Tino Spamer. Zu seinem Stellvertreter wurde Niels Hobus ernannt. Befördert wurden Uwe Lange zum Löschmeister sowie Sven Förster und Henrick Kränzien zu Oberfeuerwehrmännern.

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