Tag der offenen Tür

Schulen zeigen sich von ihrer besten Seite

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Glinde (hof). Von außen präsentiert sich das Schulzentrum am Oher Weg in Glinde noch als Baustelle.

Innen jedoch zeigen sich das Gymnasium Glinde sowie die Sönke-Nissen-Schule, die ab Sommer zur Gemeinschaftsschule wird, von ihrer besten Seite. Davon konnten sich alle Besucher eines Tages der offenen Tür überzeugen

Wie gut Gymnasium und zukünftige Gemeinschaftsschule kooperieren, zeigt sich schon daran, dass die Klassenräume beider Schulen bunt gemischt in dem Gebäude angesiedelt sind. Herbert Horn und Wolfgang Bendokat, die beiden Schulleiter, begrüßten die Besucher in der voll besetzten Aula auch gemeinsam. Während in der Gemeinschaftsschule die Kinder ab Sommer von der fünften bis zehnten Klasse zusammen unterrichtet werden, ist am Gymnasium bereits der zweite Jahrgang eingeschult worden, der nach acht Jahren das Abitur ablegt.

In erster Linie nutzten die Infomöglichkeit Eltern und ihre Kinder, die zurzeit die vierten Grundschulklassen besuchen. So wie Kian Stötzer (9), der mit Mutter Mirja sowie Schwester Kimya und Oma Petra Knudsen in das Schulzentrum gekommen war, um sich seine zukünftige Schule anzuschauen. Begeistert ließ sich der Neunjährige von den Schülerinnen Sandra Buchholz und Laura Zajusch aus der Klasse 8a des Gymnasiums die Räume zeigen. Auch seine Schulfreunde André, Nic und Vincent von der Grundschule Wiesenfeld gehörten zu der kleinen Gruppe, die von den Gymnasiastinnen durch das Gebäude geführt wurden.

In den hellen Kunsträumen nahmen die Kinder Platz und schauten sich einen Film über eine Sportstunde an. Die Kunst- und Sportlehrerin am Gymnasium Irmtraud Glunz schwärmte den Besuchern von den modernen Sportanlagen vor, die auch während der großen Pause von den Schülern genutzt werden dürfen.

In allen Gängen des Schulzentrums tummelten sich Kinder und Erwachsene, die in kleinen Grüppchen die Räumlichkeiten erforschten und sich über die beiden Bildungseinrichtungen informierten. Dazu gehörte auch Jens Mahns aus Oststeinbek, der für seinen Sohn Vincent Graw eine geeignete Schule sucht. "Wir haben uns bereits das Gymnasium in Reinbek sowie Oberschulen in Hamburg angeschaut", erzählte der Vater. Es sei für die Familie nicht ganz unwichtig bei der Auswahl der Schule, wie gut Vincent sie erreichen kann.

Erreichbarkeit der Schule ist für Eltern wichtig

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