Leserbriefe

"Wie beim Ausgang im Gefängnishof"

Betr.: "Bürgermeister Rehders tritt nicht mehr an", Glinde-Seite vom 20. 12. 2008

Rehders larmoyiert über mangelnde Unterstützung seiner Parteikollegen, die ihn nicht zu einer weiteren Amtsperiode gedrängt hätten. Leider hat dieser Bürgermeister offensichtlich aus dem Blick verloren, dass es zu allererst die Bürger sind, deren Vertrauen er gewinnen und die ihn per Stimmzettel in eine weitere Amtsperiode "drängen" müssten.

Nur: Niemand in Glinde will den "Mini-Walmart" auf dem alten Sportplatz, den Rehders so vehement anschiebt. Niemand in Glinde wollte die grau-in-graue Neugestaltung der Passage, und niemand will den Umbau des Marktplatzes nebst dessen "Abriegelung" nach Westen, weil dann die Dorfstraße sowie die gesamte Ladenzeile "Möllner Landstraße" vom Käuferstrom abgeschnitten werden und man sich auf dem Rest-Markt fühlen wird wie beim Ausgang im Gefängnishof: Auf vier Seiten hohe Häuser, keine Sonne . . . "Jugendarbeit" ist in Glinde derzeit ein völliges Fremdwort und erschöpft sich einzig darin, dass Rehders harmlosen Jugendlichen auch noch die Räume im Bürgerhaus sperrt.

Auch die häufige Fluktuation und der hohe Krankenstand der Mitarbeiter im Jugendzentrum "Spinosa" sprechen nicht für ein harmonisches Betriebsklima der Politik.

( Rüdiger Gromzig )

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