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Pins und Kennwörter - wie bloß alle merken?

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Glinde/Oststeinbek (tv). Es ist lang her, dass wir uns über die neuen, fünfstelligen Postleitzahlen ärgerten: "Die kann sich doch kein Mensch merken", meckerten damals viele.

Aus heutiger Sicht war das aber eher eine leichte Übung: Es gibt immer mehr Pin-Codes - vierstellige Geheimzahlen - für die Girokontokarte und Internetbanking, fürs Handy und die Tankkarte. Daneben benötigt man jede Menge Kennwörter, ohne die gar nichts geht: Weder der Rechner zu Hause noch der am Arbeitsplatz nehmen ohne Passwort den Betrieb auf. Auch wer die Ebay-Seite besuchen möchte oder das E-Mail-Programm starten will, wird nichts ohne ein Geheimwort. Wir fragten: "Wie können Sie sich das alles merken? Welche Tricks kommen bei Ihnen zum Einsatz?

Petra Lehmann, Glinde:

"Bei Zahlenkombinationen baue ich mir Eselsbrücken: sechs minus vier macht zwei, und das mal vier ergibt acht, oder so ähnlich. Das hilft. Bei Kennwörtern, die ich meine vergessen zu haben, gilt: Zehn Minuten nicht mehr dran denken, und dann fällt es Dir wieder ein - zumindest meistens."

Bruno Oldenburg, Glinde:

"Noch kann ich die Zahlen im Kopf behalten - sofern ich sie oft genug anwende. Bei meinem Handy durfte ich den PIN-Code selbst aussuchen. Bei meinen Kontokarten habe ich mit den Nummern bisher immer Glück gehabt. Ich glaube, bei der Vergabe der Nummern wird darauf geachtet, dass sie nicht allzu beliebig sind."

Waltraut Gunkel, Oststeinbek:

"PIN-Codes, die ich nicht selbst ausgewählt habe, muss ich irgendwo aufschreiben. Anders geht es nicht. Aber den Zettel trage ich natürlich nicht bei mir. Fürs Handy habe ich ein bestimmtes Datum genommen, und für meinen Computer gilt ein Kennwort, das wiederum mit der Handy-Geheimzahl zusammenhängt."

Karl-Heinz Schwabroh, Oststeinbek:

"Ich schreibe alle Pins auf, verwahre sie an einem sicheren Ort. Ich habe mich schon mehrmals am Geldautomaten vertippt und bin dann lieber nach Hause gegangen, damit die Maschine sie nicht einzieht. Einmal ist mir das im Urlaub passiert. Da hatte ich den Zettel mit der Geheimzahl aber im Hotelzimmer."

Christa Thies, Glinde:

"Geheimzahlen und Kennwörter sind ein gutes Gedächtnistraining. Ich habe aber auch nur drei verschiedene Codes. Aufschreiben kommt nicht in Frage. Man hört doch schon genug von Sicherheitslöchern. Neulich habe ich dem ADAC meine Kreditkartennummer genannt. Ich zweifle jetzt schon, ob das wohl richtig war."

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