Kommentar

Ein Scherbenhaufen

Ein fehlender konzeptioneller Ansatz in der Kinder- und Jugendkulturarbeit, Nachholbedarf bei der Beteiligung der Kinder und Jugendlichen, mangelnde Weiterbildung der Mitarbeiter in Spinosa und Jugendtreff im Gutshaus - die Liste der aufgezeigten Mängel in der städtischen Jugendarbeit ist lang.

Beim Betrachten dieses Scherbenhaufens fällt es schwer, der Stadtjugendpflegerin gute Arbeit zu attestieren. Viel früher hätte gegengesteuert werden müssen, denn im Jugendbericht angesprochene Defizite sind lange bekannt. Dass Angelika Thomsen nun gemeinsames Handeln anmahnt, ist eine Farce. Es wäre ihre Aufgabe gewesen, Veränderungen voranzutreiben und den Kahn nicht treiben zu lassen. Und die Politiker haben den treibenden Kahn auch nicht an die Leine gelegt - sie hätten es gekonnt.

( ahr )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Glinde