Freiwillige Feuerwehr

"Gemeinsam sicher" in Oststeinbek

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Die Freiwillige Feuerwehr muss man rufen, wenn es brennt. Das weiß jedes Kind, nicht zuletzt durch ihre Brandschutzerziehung, die sie Kindergärten anbietet.

Wie ihr Arbeitsalltag genau aussieht, das wissen aber nur die Wenigsten. Anlässlich des "Kommunalen Jahres der Feuerwehr 2008 in Schleswig-Holstein" hatte deshalb die Gemeinde am Dienstagabend zu einer Bürgerversammlung ins Rathaus eingeladen.

Unter dem Motto "Gemeinsam sicher" stellten Mitglieder der beiden Ortswehren den 35 Besuchern ihre ehrenamtliche Arbeit vor. Gemeindewehrführer Bernd Klinke dokumentierte mittels eines Films das Retterdasein - vom Eintreffen des stillen Alarms, egal zu welcher Uhrzeit, bis zur Rückkehr ins traute Heim. Er betonte, dass die Gemeinde auf ein starkes Team zurückgreifen kann. 42 Blauröcke hat Oststeinbek, in Havighorst gibt es 23 Einsatzkräfte. Über 70 Prozent der Aktiven rekrutieren sich aus der Jugendwehr. 21 Jugendliche von zehn bis 16 Jahren werden in Oststeinbek auf die Einsatzabteilung vorbereitet. Gruppenführer Jörg Gramann berichtete: "Alle 14 Tage haben wir Übungsdienst, genießen einmal jährlich eine Sonderausbildung, und viele absolvieren Lehrgänge auf Kreis- sowie Landesebene." Ausbildung in Erster Hilfe sowie am Lenkrad komplettieren das Know-how der Retter in den blauen Anzügen. Dabei trägt die Gemeinde die Ausbildungskosten, ebenso finanziert sie den Unterhalt von Gebäuden, Technik und Ausrüstung.

100 000 Euro lässt sich die Gemeinde ihre Sicherheit pro Jahr kosten, rechnete Bürgervorsteher Gerhard Bülow vor. Und das neue Hubrettungsfahrzeug, dessen Übergabe Ende kommenden Jahres vorgesehen ist, wird mit rund 650 000 Euro zu Buche schlagen. Der Havighorster Ortswehrführer Thomas Günther erzählte, dass die Gerätschaften unter den Wehren aufgeteilt sind. "Sie ergänzen sich sehr gut", betonte er.

Gesellig geht es bei der Feuerwehr auch zu. So gibt es jedes Jahr eine Ausfahrt, eine Weihnachtsfeier, das Schlachtfest sowie eine Fahrt zur befreundeten Wehr nach Ellar/Waldbrunn. Jörg Gramann: "Ein bisschen Spaß muss sein."

( (rem). )

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