Corona-Immunisierung

Offene Impfaktionen in Barsbüttel und Bargteheide

Ob digital oder auf dem Papier: Bei vielen Gelegenheiten ist der Nachweois eines Impfschutzes notwendig.

Ob digital oder auf dem Papier: Bei vielen Gelegenheiten ist der Nachweois eines Impfschutzes notwendig.

Foto: Thomas Wiegold / picture alliance

Ob Booster- oder Erstimpfung gegen Sars-CoV-2 – neben den Angeboten der niedergelassenen Ärzte gibt es auch welche ohne Termin.

Barsbüttel/Bargteheide. Auch wenn die Corona-Maßnahmen nach und nach zurückgefahren werden, befinden wir uns noch mitten in der Pandemie. Mit zunehmendem und Alter und gerade bei Hochbetagten fällt die Immunantwort nach einer Impfung jedoch oft geringer aus und das Risiko eines schweren Verlaufs bei Ansteckung mit Sars-CoV-2 steigt an. Umso wichtiger sind Auffrischungsimpfungen, die dafür sorgen sollen, dass der Antikörperspiegel wieder ansteigt und die Schutzdauer gegen das Virus verlängert wird.

Gelegenheit für spontane Impfwillige

Wer bislang noch nicht geimpft ist oder sich eine Auffrischungsspritze geben lassen und nicht auf einen Termin beim niedergelassenen Arzt warten will, kann das jetzt auch spontan bei einer offenen Impfaktion erledigen.

Im Oktober werden in Stormarn zwei solche Aktionen angeboten, die erste bereits am Sonnabend, 9. Oktober, in Barsbüttel. Von 9 bis 13 Uhr ist das Impfteam im Jugendzentrum Akku (Am Akku 1) im Einsatz. Am Montag, 18. Oktober, macht es in der Zeit von 9 bis 12 Uhr Station im Hilfszentrum Bargteheide (Alter Sportplatz 8).

Stiko empfielt Booster ab 70 Jahren

Nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) sollte eine Auffrischungsimpfung frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen. Die Stiko rät allen Menschen mit Immundefizit, verminderter Impfantwort, Personen ab 70 Jahren sowie Bewohnern von Alten- oder Pflegeheimen, medizinischem oder Pflegepersonal zu einem solchen Booster. In Schleswig-Holstein haben bereits Menschen ab 60 Jahren die Möglichkeit, eine Auffrischungsimpfung zu erhalten, vorausgesetzt, der Impfarzt rät nach dem Beratungsgespräch dazu.

Mitzubringen sind Impfnachweis und ein gültiges Ausweisdokument. Mehrsprachige Informationen zur Corona-Schutzimpfung stellt die schleswig-holsteinische Landesregierung unter dem Reiter „Coronavirus“ auf ihrer Website www.schleswig-holstein.de zur Verfügung.

( nick )

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