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Wohnbauprojekt in Oststeinbeks Norden könnte größer werden

Christian Stölken auf dem Acker in Oststeinbek, wo er den „Willipark“ mit Wohnungen und Bürokomplex bauen will.

Christian Stölken auf dem Acker in Oststeinbek, wo er den „Willipark“ mit Wohnungen und Bürokomplex bauen will.

Foto: René Soukup

Investor schlägt Oststeinbeks Politikern vor, Wohnbauprojekt zu erweitern. Zahl der öffentlich geförderten Einheiten würde steigen.

Oststeinbek.  Der Großhansdorfer IT-Unternehmer Christian Stölken will auf einem Acker in Oststeinbek zwischen Hamburger Kamp, Querweg und Willinghusener Weg Seniorenwohnungen sowie einen Bürokomplex mit fünf Etagen bauen. Im sogenannten „Willipark“ sollten 90 Einheiten entstehen. Darauf hatte sich der Geschäftsmann mit der Gemeinde geeinigt. Dementsprechend wurde die Bauleitplanung ausgerichtet. Jetzt bietet der Investor an, 95 oder 105 Wohnungen zu erstellen, würde somit auch die Zahl der öffentlich geförderten erhöhen.

Darüber werden Oststeinbeks Politiker in der Hauptausschusssitzung an diesem Montag beraten (19.30 Uhr, Bürgersaal, Möllner Landstraße 22). Eine Beschlussvorlage der Verwaltung sieht vor, den Anteil der Sozialwohnungen auf 32 oder 45 bei der größeren Erweiterungsvariante festzulegen. Maximal 15 davon sollen auch für unter 60-Jährige geplant werden dürfen. Diese können bis zu 95 Quadratmeter groß sein. Stölken will in den Gebäuden nicht nur Mietwohnungen schaffen, sondern auch welche zum Kauf offerieren. Es ist abgemacht, dass Oststeinbeker in allen Segmenten bevorzugt werden. Derzeit baut das Unternehmen Semmelhaack nahe der Feuerwache 80 Mietwohnungen für Senioren.

( suk )

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