Reinbek

Fußgänger getötet: BMW-Fahrer noch immer nicht befragt

Bei dem Unfall in Reinbek am 21. Dezember hatte ein BMW einen 42 Jahre alten Spaziergänger aus Hamburg tödlich erfasst.

Bei dem Unfall in Reinbek am 21. Dezember hatte ein BMW einen 42 Jahre alten Spaziergänger aus Hamburg tödlich erfasst.

Foto: Michael Arning / HA

Knapp drei Wochen nach dem tödlichen Unfall an der L 223 wurde dem Tatverdächtigen zumindest ein Pflichtverteidiger zugeordnet.

Lübeck/Hamburg. Mehr als zwei Wochen nach dem tödlichen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht an der Landestraße L 223 bei Reinbek im Kreis Stormarn gibt es noch keine Erkenntnisse zum genauen Hergang.

Der 36 Jahre alte tatverdächtige BMW-Fahrer habe noch nicht befragt werden können, sagte die Sprecherin der Lübecker Staatsanwaltschaft, Ulla Hingst, am Mittwoch.

Das an der Beifahrerseite und der Front beschädigte Auto des Mannes war einige Tage nach dem Unfall für eine kriminaltechnische Untersuchung beschlagnahmt worden.

BMW-Fahrer wurde ein Pflichtverteidiger zugeordnet

Bei dem Unfall am Abend des 21. Dezember 2019 war ein 42 Jahre alter Fußgänger aus Hamburg ums Leben gekommen, als er mit seiner 41 Jahre alten Ehefrau und zwei Verwandten einen Spaziergang unternahm. Der Unfallfahrer flüchtete.

Auf das beschädigte Auto des Verdächtigen war die Polizei durch einen Hinweis aufmerksam geworden. Gegen den 36-Jährigen wird wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

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Aufgrund der Schwere des Tatvorwurfs habe dem Beschuldigten zunächst ein Pflichtverteidiger beigeordnet werden müssen, was inzwischen geschehen sei, sagte Hingst.

( dpa/HA )

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