Ahrensburg. Einstimmiger Beschluss für Ausbau der Strecke nach Ahrensburg. Neue Gleise an A 1 werden nicht noch mal geprüft.

Für die Stormarner Abgeordneten ist der diese Woche gefällte einstimmige Beschluss des Landtags zum Bau der S 4 zwischen Hamburg und Bad Oldesloe parallel zur bestehenden Bahnstrecke ein richtungweisendes Signal. „Irgendwann muss man zu einer Trasse stehen, einen eingeschlagenen Weg gehen“, sagt Lukas Kilian (CDU) aus Glinde. Die Alternativplanung an der Autobahn 1 ohne Störung von Anwohnern sei ein Traumschloss. „Die Jamaika-Koalition ist sich einig, dass in dieses Traumschloss nicht eingezogen wird“, so Kilian weiter.

Der Ahrensburger Tobias von Pein (SPD) ergänzt, dass Forderungen nach einer Trassenalternative den zügigen Ausbau der bestehenden Strecke gefährden. „Die Fahrgastzahlen auf der Strecke nehmen immer mehr zu“, sagt er. „Zudem sind die häufigen Zugausfälle und die Verspätungen eine Zumutung für die Bürger.“ Der Ausbau mit zwei zusätzlichen Gleisen von Hamburg-Hasselbrook bis Ahrensburg (17 Kilometer) und einem Extragleis bis Gartenholz (drei Kilometer) entwirre den Mischbetrieb aus Fern- und Nahverkehr. „Dies führt zu einer Verringerung von Verspätungen und Zugausfällen.“