Stormarn
Grosshansdorf

LungenClinic arbeitet mit UKE-Experten an neuen Therapien

Professor Dr. Klaus F. Rabe an einem begehbaren Modell einer Lunge. Für den Chefarzt der Großhansdorfer Klinik gibt es kaum ein faszinierenderes Organ. 

Professor Dr. Klaus F. Rabe an einem begehbaren Modell einer Lunge. Für den Chefarzt der Großhansdorfer Klinik gibt es kaum ein faszinierenderes Organ. 

Foto: Verena Künstner

Durch die Kooperation mit der Uniklinik Eppendorf wollen die Stormarner Ärzte auch die Lungenkrebsforschung vorantreiben.

Grosshansdorf.  Die LungenClinic der Waldgemeinde Großhansdorf und das Universitäre Cancer Center Hamburg (UCCH) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben eine strategische Kooperation abgeschlossen. Sie wollen Lungenkrebspatienten mit neuen Therapien behandeln und die Forschung vorantreiben.

Lungenkrebs häufigste Krebserkrankung und Todesursache

Beide Partner bringen sich in das von der Deutschen Krebshilfe geförderte „nationale Netzwerk Genomische Medizin (nNGM) Lungenkrebs“ ein. Das Bronchialkarzinom stellt nach wie vor die häufigste Krebserkrankung und -todesursache dar, gleichzeitig hat die Forschung enorme Fortschritte gemacht. Neben der Strahlen- und Chemotherapie stehen aufgrund der Genomforschung auch hochindividuelle Behandlungen zur Verfügung.

„Mittels beider Therapieformen sind wir in der Lage, vielen Patienten im fortgeschrittenen Stadium einer Lungenkrebserkrankung ein deutlich verlängertes Überleben zu ermöglichen, als wir es bisher konnten“, sagt Prof. Martin Reck, Chefarzt des onkologischen Schwerpunktes an der LungenClinic Grosshansdorf.

Den Auftakt der Kooperation bildet am Mittwoch, 9. Januar, in Hamburg ein Symposium mit internationalen Referenten zur personalisierten Krebsmedizin und Immuntherapie.