Stormarn
AZ-Regional

Gedanken zum Weihnachtsfest 2016

Leser-Gedicht von Helmut Rein, Oststeinbek

Die Zeit, sie eilt dahin für wahr ohne Stillstand, Rast und Ruh,

schon wieder neigt ein müdes Jahr sich seinem Ende zu.

Ein Jahr, in dem die schlechten „News“ sich förmlich überschlugen,

ein Jahr, das uns befürchten lässt: Die Welt geht aus den Fugen.

Millionen Menschen auf der Flucht vor Hungersnot und Kriegen,

ja, Machtgezeter, Hader, Hass, die scheinen zu obsiegen.

Doch wie ein Leuchtturm, dessen schimmernd Strahl, als Richtungsweiser übers dunkle Wasser gleitet,

wie ein erhelltes Fenster, das im finsteren Tal uns Orientierung schenkt und uns nach Haus geleitet.

So nimmt das Weihnachtsfest mit seinem Kerzenschein,

in eine Welt von Licht und Wärme uns hinein.

Einst sang der Engel helle Schar den Hirten bei den Herden:

„Auch wenn auf Erden Zwietracht herrscht, es soll doch Friede werden.“

Auch uns, die ob des Weltgeschehens im Stillen oftmals stöhnen,

gilt dieser Ruf – samt denen all, die sich nach Frieden sehnen.

So strahlt nun der Verheißung warmes Licht, hinein in unseres Daseins dunkles Tal

Und, was die Engel – tausend an der Zahl – einst sangen, kann uns neue Zuversicht und unserem bangen Streben,

Halt, Trost und Hoffnung geben:

Friede auf Erden!