Stormarn
Horst Kummereincke

Bargteheide trauert um ehemaligen Bürgervorsteher

Horst Kummereincke, Träger der Ehrenmedaille, ist im Alter von 72 Jahren gestorben

Horst Kummereincke, Träger der Ehrenmedaille, ist im Alter von 72 Jahren gestorben

Foto: Martina Tabel

Der ehemalige Bürgervorsteher Horst Kummereincke ist am vergangenen Sonnabend nach schwerer Krankheit gestorben. Er wurde 72 Jahre alt.

Bargteheide.  Die Stadt Bargteheide trauert um einen Mann, der sich über Jahrzehnte für seine Heimat außerordentlich engagiert hat: Der ehemalige Bürgervorsteher Horst Kummereincke ist am vergangenen Sonnabend nach schwerer Krankheit gestorben. Er wurde 72 Jahre alt.

1982 fing der Industriekaufmann an, ehrenamtlich in der Kommunalpolitik mitzuarbeiten. Zunächst war er bürgerliches Mitglied in der CDU-Fraktion, Ende 1996 wurde er erstmals in die Stadtvertretung gewählt. Im April 2003 übernahm Kummereincke das Amt des Bürgervorstehers. Mit seiner ruhigen und verbindlichen Art verdiente er sich auch den Respekt der anderen Parteien. Immer stand für ihn die Sache im Vordergrund. Er selbst drängte sich nie in die erste Reihe.

Ehrenmedaille für Verdienste

Nach fast zehn Jahren zwang ihn sein Gesundheitszustand, sowohl als Bürgervorsteher als auch als Stadtvertreter zurückzutreten. Auch diesen Schritt begründete Kummereincke im Oktober 2012 in seiner eigenen Art: Er fühle sich nicht mehr in der Lage, die Aufgaben so zu erledigen, wie er es von sich selbst erwarte. Für seine Verdienste bekam er die Ehrenmedaille der Stadt.

„Sein Rückzug ist tragisch und ein Verlust für die Stadt“, sagte der damalige Bargteheider Bürgermeister Henning Görtz, der heute Stormarns Landrat ist. Er hebt eine weitere Eigenschaft von Horst Kummereincke besonders hervor: dessen Humor. „Den hat er sich bis zuletzt bewahrt, immer auch mit einer Portion Selbstironie“, so Görtz.

Trauerfeier in der evangelischen Kirche

Die politischen Weggefährten machten sich damals große Sorgen um Horst Kummereincke. Er erholte sich aber, engagierte sich wieder im Schützenverein und in der Senioren-Union.

Die Trauerfeier ist am Donnerstag, 6. Oktober, um 14 Uhr in der evangelischen Kirche (Lindenstraße).