Stormarn
Ahrensburg

Kinosommer bringt 14.000 für soziale Projekte Euro ein

Auf der Leinwand wird geknutscht, auf den Bänken davor sind viele Plätze frei. Zum Film „American Sniper am Sonnabendabend kamen nur rund 180 Besucher

Auf der Leinwand wird geknutscht, auf den Bänken davor sind viele Plätze frei. Zum Film „American Sniper am Sonnabendabend kamen nur rund 180 Besucher

Foto: Julia Sextl

2700 Besucher kamen, um die acht Filme vor dem Ahrensburger Schloss zu sehen. Nur der Scharfschützen-Film traf nicht den Geschmack.

Ahrensburg.  Selbst der strömende Regen am Sonntag konnte die Filmfans nicht von einem Besuch des Open-Air-Kinos am Ahrensburger Schloss abhalten. „Wir hatten erst 300 und beim nächsten Film sogar 350 Besucher“, sagt Stefan Rössle vom Rotary-Club Ahrensburg, der die Veranstaltung organisiert hat. „Die kennen das ja schon mit dem Wetter und hatten Schirme und Regenjacken dabei.“

Gut besucht: Die Kultkomödie „Monsier Claude und seine Töchter“ und der Kinderfilm „Biene Maja“

Von Freitag bis Sonntag zeigten die Mitglieder des Service-Clubs acht Kinofilme auf der Schlosswiese – das achte Jahr in Folge. In diesem Jahr kamen etwa 2700 Besucher. „Nur der Film am Sonnabendabend war mit 180 Leuten relativ schlecht besucht“ sagt die Präsidentin des Rotary Clubs, Birgit Wetzel. Das habe insbesondere an der Auswahl des Films, „American Sniper“ von Clint Eastwood, gelegen, in dem es um die Geschichte eines Scharfschützen geht. „Es ist immer eine Frage, welche Filme wir bekommen können“, sagt Wetzel. Das entscheide der Verleih. Die Kultkomödie „Monsier Claude und seine Töchter“ und der Kinderfilm „Biene Maja“ seien dafür gut besucht gewesen.

„Unser Ziel ist es, in Ahrensburg, wo es derzeit kein eigenes Kino gib t, etwas anzubieten“, betont Wetzel. Von den Einnahme des Kinosommers – Stefan Rössle schätzt sie auf rund 14.000 Euro – werden die Ahrensburger Rotarier soziale Projekte unterstützen. 8000 Euro sollen davon an das Projekt „Rock-Pop-Blues-Masters“ gehen, das die Rotarier ins Leben gerufen haben. Talentierte Nachwuchsmusiker dürfen dabei in Workshops mit namhaften Musikern aus verschiedenen Genres zusammenarbeiten.