Elmenhorst

Zwei tierische Freunde toben in Elmenhorst durch den Neuschnee

Der Winter fühlt sich wohl in Stormarn. Die Luft ist kalt, die Sonne scheint, und die Felder liegen wie in Watte gepackt unter einer dichten Schneeschicht.

Elmenhorst. Vereinzelt ist das verhaltene Zwitschern der Singvögel bei ihrer Suche nach Nahrung zu hören.

Ausgelassen tobt der Wallach Stanley über seine Koppel zwischen Fischbek und Elmenhorst. Seine Hufe bohren sich in die weiche Schneedecke und hinterlassen tiefe Spuren. Das ist viel besser als der vereiste Boden der vergangenen Tage. An Stanleys Vorderbein zerwühlt Bernardo, ein temperamentvoller Borderterrier, das jungfräuliche Weiß. Der Schnee spritzt in alle Richtungen, fast versinkt der Hund. Doch sein raues Fell schützt ihn vor der Kälte. Die so unterschiedlich großen Tiere kennen sich gut, toben öfter miteinander. "Wenn Stanley zu faul ist, fordert der Kleine ihn zum Spiel auf und spornt ihn an", sagt Ute Goedecke, die Besitzerin der beiden Tiere. Der Wallach und sein Hundekumpel sprühen nur so vor Lebensfreude. "Das sind schon die ersten Frühlingsgefühle", meint ihre Halterin schmunzelnd.

Doch nicht überall in Stormarn war die Freude über den Schnee am Montag so groß wie auf der Weide. Züge hatten Verspätungen, Busse fielen aus, Autofahrer kamen ins Rutschen.

( (bja) )

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