Sarach plant zweite Amtszeit

Bürgermeister bekennt sich zu Ahrensburg: Er hat sich in der Schlossstadt ein Haus gekauft

Ahrensburg. Das flache, weiße Haus mit Efeuranken ist ein Bekenntnis. Mit seinem Kauf unterstreicht Bürgermeister Michael Sarach, auf Dauer in Ahrensburg bleiben zu wollen. "Natürlich möchte ich wiedergewählt werden. Ich habe in der Verwaltung noch viel vor", sagt Sarach. Zur Wahl antreten müsse er ohnehin, wenn er nicht seine Pensionsansprüche verlieren wolle. "Und dann will ich auch gewinnen", sagt Sarach.

Derzeit wohnt er wochentags allein in Ahrensburg, während seine Frau und die beiden Kinder in Schwerin leben. Dort ist Sarachs Frau ebenfalls in der Verwaltung tätig. Mit dem Kauf des Hauses am Rickmerspark soll sich das schon in wenigen Jahren ändern. "Es ist für eine Familie schon eine ganz schöne Belastung, auch finanziell", sagt der Bürgermeister.

"Meine Frau und ich haben zunächst im Internet nach einem geeigneten Haus gesucht", sagt der Bürgermeister. Sie wurden fündig. "Auch den Kindern hat es dann gefallen." Es sei ja schließlich eine gemeinsame Entscheidung gewesen. Die Eigentumswohnung am Forsthof Hagen, die Sarach bislang bewohnte, hat er verkauft und den Erlös in die Neuanschaffung gesteckt. "Derzeit bringe ich das Haus auf Vordermann", sagt Sarach. Spachteln, streichen und scheuern - vieles macht er selbst. "Nur bei der Elektrik muss ich einen Fachmann beauftragen."

Spätestens wenn seine erste Amtszeit am 30. April 2016 ausläuft, soll die Familie nach Ahrensburg ziehen. Und dann will der Bürgermeister, wenn es klappt, entspannter seine zweite Amtszeit angehen.