Stormarn

Hamburger ertrinkt im Mönchteich

LÜTJENSEE. Im Mönchteich in Lütjensee wurde gestern ein Toter gefunden. Es soll sich um einen Hamburger handeln, der seit Sonnabend vermisst wird. Karlheinz Pissot (68) aus Ahrensburg entdeckte die männliche Leiche gegen 16 Uhr beim Schwimmen in der Mitte des Gewässers und brachte sie ans Ufer.

"Ich musste handeln. Es hätte ja auch sein können, dass der Mann noch lebt", sagte der Physikingenieur. Als sich Pissot, der eigentlich auf die andere Seite des Mönchteichs schwimmen wollte, dem Menschen näherte, der regungslos an der Wasseroberfläche trieb, er kannte er jedoch schnell, dass der etwa 70-Jährige nicht mehr zu retten war. Der Ahrensburger packte den leblosen Körper mit einer Hand und schleppte ihn mühsam auf dem Rücken schwimmend an das Nordufer.

Er brauchte dafür etwa zehn Minuten. "Sonst hatte sich keiner getraut", sagte er hinterher. Andere Badegäste riefen unterdessen die Polizei. Der Mann ist vermutlich ertrunken. Die polizeilichen Ermittlungen zur Todesursache dauern aber noch an. Die Nachricht von dem Toten machte unter den Ausflüglern schnell die Runde. Viele der Badegäste waren entsetzt.