Lars Jagemann mit einem Unentschieden in Ottersberg zufrieden

Der Alltag hat die Oberliga-Fußballer von der SV Drochtersen/Assel wieder.

Drochtersen. Nach dem umjubelten 3:0 gegen den Lüneburger SK Hansa und vor dem nächsten Heimspiel am kommenden Wochenende gegen die Zweitliga-Reserve von Eintracht Braunschweig steht Fußball-Hausmannskost auf dem Speiseplan. Am Sonnabend, 17 Uhr, heißt es antreten beim TSV Ottersberg.

2:0 hat der TSV Ottersberg gegen den SC Langenhagen gewonnen. Beide Mannschaften sind dadurch besonders motiviert. Getrübt ist die Freude bei der SV Drochtersen/Assel durch die Verletzung von Maik van Huffel, der mit dem Lüneburger Raphael Staffeldt zusammenstieß und sich eine klaffende Wunde am Kopf und eine Gehirnerschütterung zuzog. Van Huffel wird auf ärztlichen Rat erst wieder Fußballspielen, wenn die Nähte gezogen sind. "Schade, wir sind ja in der Offensive nicht so gut aufgestellt", bedauert Trainer Lars Jagemann den Ausfall des Angreifers zwar, sagt aber auch: "Die Gesundheit geht vor." An den Gegner hat Jagemann keine guten Erinnerungen. "Es ist bestimmt schon 15 Jahre her, dass wir dort mal gewonnen haben", sagt er. Was aber nicht heiße, dass man mit einem mulmigen Gefühl nach Ottersberg fahre. "Wir sind ja gut aus den Startlöchern gekommen. Mit einem Unentschieden in unserem ersten Auswärtsspiel wäre ich zufrieden", sagte Jagemann.