Handball

VfL Fredenbeck bleibt nach 31:29 beim TV Neerstedt auf Titelkurs

Auch wenn das Endergebnis eher knapp aussieht, war der 31:29-Erfolg des VfL Fredenbeck beim TV Neerstedt in der Regionalliga Nord nie gefährdet.

Fredenbeck. Die Gastgeber des Tabellendreizehnten konnten am Ende ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, weil die Fredenbecker mit mehreren Zeitstrafen in Unterzahl spielen mussten. "Wir haben erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage genommen", sagte Fredenbecks Trainer Ralf Böhme. Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Regionalligakontrahenten hatten die Neerstedter den VfL Fredenbeck in der Geestlandhalle mächtig geärgert und deutlich mit zehn Toren gewonnen (37:27). Der Frust bei den Fredenbecker saß dementsprechend tief. Und so trat der VfL auch in Neerstedt auf. Engagiert, spielfreudig und konsequent in Angriff und Abwehr.

"Wir haben guten Handball gespielt", lobte Ralf Böhme seine Schützlinge. Schon nach den ersten 30 Minuten gab es nie Zweifel daran, wer die Sporthalle am Schul- und Sportzentrum als Sieger verlassen würde. Die Gäste aus Fredenbeck führten mit 17:13 zur Halbzeit und bauten diese Führung sogar noch auf 19:13 aus. Überragend präsentierte sich in dieser Begegnung die linke Seite. Außenspieler Michael Schmidt (sieben Tore) und Rückraumakteur Pascal Czaplinski (acht Treffer) waren nicht zu stoppen. Die rechte Seite mit Peter Dettling und Martin Stumps hatte diesmal nicht den besten Tag erwischt. Rechtsaußen Patrick Ranzenberger hatte eine Sonderaufgabe, sollte den Neerstedter Außen immer folgen und meldete den gefährlichen Angreifer ab. "Er hat die Aufgabe gut gelöst", sagte Ralf Böhme.

Schützenhilfe erhielten die Fredenbecker vom SV Beckdorf, der den OHV Aurich mit 30:23 besiegte. Damit kletterte der VfL Fredenbeck auf den dritten Tabellenplatz und wahrte seine Titelchancen. Die führenden TV Jahn Duderstadt und HC Aschersleben sind nur noch einen Punkt entfernt.