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Kreis-SPD fordert mehr Geld für den Krippenplatz-Ausbau

Seit Jahren gehöre der Kreis Stade landesweit zu den Schlusslichtern bei den Krippenplätzen, sagt Egon Ohlrogge, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag. Es bestehe dringender Nachholbedarf.

Stade. Künftig sollen - so der SPD-Plan - alle Neu- und Umbauten für Krippen zu 95 Prozent bezuschusst werden. Bislang werden die Umbaukosten in einigen Gemeinden nur mit zwei Dritteln unterstützt, wenn sie bei den Zuschüssen der Landesregierung leer ausgegangen sind. Die Kommunen bekommen bei Neubauten maximal 7000 Euro und bei Umbauten maximal 3500 Euro pro Platz. "Es erhalten nicht alle Gemeinden Landesmittel. Das ist eine Zweiklassengesellschaft", sagt Ohlrogge.

Die CDU-geführte Landes- und Bundesregierung würde Krippenausbau vermarkten, aber die Finanzierung nicht sichern. Diese Doppelmoral müsse beendet werden: "Finanziell tut das dem Kreis weh, aber der Krippenausbau ist notwendig und muss unterstützt werden."