Fehmarnbelt-Querung

Lärmschutz an Belt-Bahn: Keine Einigung mit Bad Schwartau

Ein Zug im Bahnhof von Bad Schwartau (Archivbild).

Ein Zug im Bahnhof von Bad Schwartau (Archivbild).

Foto: dpa

Der Streit um die Bahnanbindung der geplanten festen Fehmarnbelt-Querung geht weiter. Das verlangt die Stadt Bad Schwartau.

Bad Schwartau. Es gibt weiterhin Streit um die Bahnanbindung der geplanten festen Fehmarnbelt-Querung. Die Stadt Bad Schwartau im Kreis Ostholstein verlangt von der Deutschen Bahn, die Gleise im Bereich der Stadt in einem sieben Meter tiefen Trog zu verlegen. Dadurch sollen die Anwohner besser vor dem erwarteten Zuglärm geschützt werden.

Das Geld dafür soll aus dem Maßnahmenpaket für übergesetzliche Schutzmaßnahmen kommen, über das der Deutsche Bundestag voraussichtlich im Sommer entscheiden will. Dafür müsste sich Bad Schwartau allerdings mit der Bahn auf eine Lösung einigen. Doch eine solche Einigung ist derzeit nicht in Sicht. Für den bestmöglichen Schutz der Menschen und der Umwelt sei auf allen Seiten Kompromissbereitschaft erforderlich, mahnte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP).