Neumünster

Versuchter Totschlag: Gesuchter stellt sich Bundespolizei

Der Mann ist gesucht worden, da er zu zwei Gerichtsverhandlungen nicht erschienen war. Er wurde nun in die JVA Neumünster gebracht.

Neumünster.  Ein wegen versuchten Totschlags gesuchter Mann hat sich der Bundespolizei in Neumünster gestellt. Der 39-jährige Deutsche habe am frühen Mittwochmorgen die Dienststelle am Bahnhof mit den Worten „Ihr sucht mich - hier bin ich“ betreten, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit. Die Beamten stellten bei der fahndungsmäßigen Überprüfung fest, dass gegen den Mann ein wenige Tage alter Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kiel vorlag. Er wurde verhaftet und in die JVA Neumünster gebracht.

Die Behörde hatte den Haftbefehl erwirkt, weil der 39-Jährige zu zwei Gerichtsverhandlungen wegen versuchten Totschlags nicht erschienen war. Er soll im Frühjahr 2018 seine Lebensgefährtin während eines Streits gewürgt und mehrfach geschlagen haben. Sie wurde damals schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.