Kiel. Zum Ausbau der Windenergie in Schleswig-Holstein gehen am Freitag zwei Volksinitiativen an den Start. Ein Ziel besteht darin, die Einbeziehung des Bürgerwillens rechtssicher zu verankern.
Die zweite Initiative will größere Abstände zwischen Windanlagen und Wohngebäuden erreichen, als es die Regierung vorsieht. Sie plant für neue Anlagen 400 Meter zu Einzelhäusern und 800 Meter zu Siedlungen. Die Volksinitiative fordert das Zehnfache der Anlagenhöhe, mindestens aber 1000 Meter. Die Regierung will die Zahl der Windräder im Land bis 2025 von fast 3100 auf 3600 erhöhen.
Die konkreten Standortpläne stoßen auf teils heftige Kritik. Der Landtag muss sich mit den Anliegen der Volksinitiativen befassen, wenn dafür mindestens 20.000 Unterschriften gesammelt wurden.
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