Floorball

Mit einem Sieg bleibt Blau-Weiß 96 in der 1. Bundesliga

Blau-Weiß-Kapitän Lasse Schmidt trug sich beim 5:3-Erfolg auch in die Torschützenliste ein.

Blau-Weiß-Kapitän Lasse Schmidt trug sich beim 5:3-Erfolg auch in die Torschützenliste ein.

Foto: Ulrich Stückler

Schenefelder Floorballer holen wichtige Punkte gegen den direkten Konkurrenten Leipzig. Diese Szenarien sind noch möglich.

Schenefeld. Die Pflichtaufgabe haben die abstiegsbedrohten Erstliga-Floorballer von Blau-Weiß 96 gemeistert. Gegen das Tabellenschlusslicht SC DHfK Leipzig setzte sich das Team mit 5:3 durch und sammelte drei eminent wichtige Zähler. Am letzten Spieltag können die mit 21 Punkten auf Rang zehn liegenden Schenefelder mit einem weiteren Sieg am Sonnabend beim Neunten SSF Dragons Bonn den Klassenerhalt perfekt machen. Bei einer Niederlage müsste man auf Schützenhilfe Holzbüttgens gegen Kaufering hoffen. Andernfalls droht die Play-down-Teilnahme – die Abstiegsrunde.

Seine Hausaufgaben hat Blau-Weiß 96 im letzten regulären Heimspiel jedenfalls gemacht. Trainer Justus Karnath äußerte sich im Vorwege: „Wer heute die Nerven behält und seine Emotionen kontrollieren kann, wird als Sieger vom Platz gehen.“ Leipzig ging in Führung, nutzen die Überzahl, um das 0:1 zu erzielen. In doppelter Unterzahl mussten die Schenefeld erneut einen Treffer hinnehmen. Im zweiten Drittel brach in der 9. Spielminute Jonas Hachmann nach Pass von Benedikt Fiedrich den Schenefeder Tor-Fluch zum 1:2. Wenig später folgte ein abgeblockter Hachmann-Versuch, der von Julius Bruns zum 2:2 über die Linie bugsiert wurde. Kurz vor Ende einer Schenefelder Überzahl war es Lasse Schmidt, der die bis dato erfolglose Powerplay-Linie aufatmen ließ. Nicht schön, aber effektiv konnte er nach einem geblockten Schuss den springenden Ball vorbei am stark aufgelegten Leipziger Torhüter zum 3:2 ins Tor befördern. In einem von vielen Zeitstrafen geprägten Spiel glichen die Sachsen erneut aus. Schmidt erhöhte zum wichtigen 4:3, das sich wie ein Befreiungsschlag für das Team anfühlte. Timo Rother sorgte in der Sporthalle in der 10. Minute des Schlussdrittels für den 5:3-Endstand.

( fbü )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport