Pinneberg
Schenefeld

Meyer jubelt beim Derby, Amateure zahlen Lehrgeld

Schenefeld. Die Spitze des Rankings eroberte eine Amazone: Janne Friederike Meyer aus Schenefeld ritt in der zweiten Wertungsprüfung der laufenden DKB-Riders-Tour-Saison im Rahmen des Springderbys in Hamburg auf den vierten Rang und baute ihr Punktekonto damit auf 30 Zähler aus. Das Abschneiden für Meyer und ihre acht Jahre alte Stute Anna auf dem 1250 Meter langen Parcours wurde genauso bejubelt wie der überraschende Derbysieger Christian Glienewinkel (Celle) mit Professional Aircare. Er liegt jetzt auf Platz zwei im Ranking.

Meyer, die 2008 mit Rang zwei in der Riders-Tour-Gesamtwertung den ersten großen internationalen Erfolg feierte, bekundete ihre Begeisterung für die zweite Etappe des Wettbewerbs. „Ich freue mich immer auf das Derby. Zum einen, den anderen zuzuschauen und auch darauf, hier selbst zu reiten.“ Die Riders-Tour geht schon bald weiter. Vom 22. bis 25. Mai findet die dritte Etappe der Serie beim Wiesbadener Pfingstturnier statt. Ob Meyer dort an den Start geht, ist noch unklar.

Die übrigen Derby-Teilnehmer des Kreises hatten es schwer. Lars Bak Andersen (Holsteiner Verband/Elmshorn) kümmerte sich intensiv um seine Schüler, die sich auf der Amateur-Tour im Springen platzierten. Seine eigenen Pferde waren nicht in Form. Fehler und schwache Zeiten vereitelten ein Weiterkommen in der Qualifikation.

Avena Siemers (Appen), mit zwölf Jahren jüngste Dressur-Teilnehmerin, war von der Kulisse doch zu sehr beeindruckt. Mit ihrem Pferd sDresscode fehlten ihr Schwung und Takt, um voranzukommen. Christopher Frazer (Klein Offenseth) war nach dem Eröffnungstag noch im Springen dabei, ehe er nach einem Sturz mit Zatina alle Hoffnungen begraben musste. Mit seinem zweiten Pferd Quinta Rubin sammelte er vier Strafpunkte, startete dann nicht mehr.

Dressurreiterin Kristina Böckmann (Schenefeld) lag mit Kleiner Lord von Beginn an zu weit hinten im Reglement und entschloss sich zur vorzeitigen Heimfahrt.