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Elmshorn

Kollektive Schlafmützigkeit bringt Elmshorn die Niederlage

Die Oberliga-Fußballer des FC Elmshorn versinken im Mittelmaß. „Aber die Tendenz zeigt nach oben“, betonte Ligaobmann Uwe Wölm trotz der 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten SV Curslack-Neuengamme.

Elmshorn. Für die Begriffe des Betreuers boten die Elmshorner einen zwingenden zweiten Durchgang. Am Ende mussten sie sich nur den Vorwurf gefallen lassen, ihre Torchancen nicht genutzt zu haben.

„Im ersten Durchgang waren die Curslacker die bessere Mannschaft“ räumte Wölm unumwunden ein. Bitter wurde es in der 48. Minute, als die Gastgeber bei einem Freistoß nicht aufpassten und Bekim Carolus gänzlich ungehindert das 1:0 des Verfolgers von Spitzenreiter TuS Dassendorf gestatteten. Wölm ärgerte sich über „kollektive Schlafmützigkeit“.

Angespornt von den beiden Trainern Helge Werner Melzer und Bernd Ruhser am Spielfeldrand strengten sich die Elmshorner Kicker die restliche Zeit dafür doppelt an. Der Ausgleich lag erstmals in der 66. Minute in der Luft. Jan-Hendrik Kaetow ließ sich mit seinem Torschuss aber so viel Zeit, dass er noch bedrängt werden konnte. Der Ball landete in der Armen von Keeper Frederic Böse. Auch Pascal Eggert, der im Spiel eins nach dem Rücktritt von Coach Reza Khosravinejad das entscheidende 1:0 in Niendorf erzielt hatte, und Patrick Ziller scheiterten aussichtsreich. „Ein Punkt wäre allemal verdient gewesen“, versicherte Uwe Wölm.

Entscheidung über Einspruch beim Fußballverband erfolgt diese Woche

Aus Enttäuschung darüber, dass daraus am Ende trotz aller Anstrengungen nichts geworden ist, leistete sich Ziller noch ein Foulspiel, das der Schiedsrichter mit der Gelb-Roten Karte ahndete (86. ). Ob die Elmshorner Einspruch gegen das Sportgerichts-Urteil, die ausgefallene Begegnung gegen den SV Rugenbergen mit 3:0 für die Bönningstedter Mannschaft zu werten, einlegen, entscheidet Präsident und Interimscoach Melzer im Verlaufe des heutigen Montags.