Pinneberg
Elmshorn

Auswärtspleite könnte Nachspiel haben für Esingens Handballfrauen

Jan-Henning Himborn, Handball-Coach des TuS Esingen, hat als Trainer schon einiges erlebt.

Tornesch/Elmshorn. JSo übel mitgespielt wie den Hamburg-Liga-Frauen des TuS Esingen im Gastspiel bei der SG Hamburg-Nord wurde nach Auffassung des 36-Jährigen aber noch keinem seiner Teams. „Wir sind massiv benachteiligt worden“, sagte der Trainer des Tabellenführers (18:6 Punkte) nach der 16:19 (8:9)-Niederlage im Spitzenspiel.

Ärger mit dem Schiedsrichtergespann gab es schon vor dem Anwurf. „Die Unparteiischen haben das Foto eines Spielerinnen-Passes und eine fehlende Brustnummer auf dem Trikot moniert“, sagte Himborn. Auch auf dem Spielfeld lief nicht alles glatt. Zwar ahndeten die Spielleiter sechs Fouls der Hamburgerinnen mit Zeitstrafen, einen Siebenmeter für Esingen gab es jedoch nicht. Ein Nachspiel könnte die Partie für die bundesligaerfahrene Martina Bauer haben, für vermeintlich abfällige Bemerkungen Richtung Schiedsrichter droht der Kreisläuferin im schlimmsten Fall sogar eine Sperre.

Elmshorner Trainer ärgert sich über Punktverlust beim Tabellennachbarn

Besser gelaunt als der Staffelrivale traten die Frauen des Elmshorner HT (Zehnter/9:15) nach dem 16:16 (9:9) beim Eimsbütteler TV die Heimfahrt an. Gleichwohl sprach EHT-Coach Patrick Drefke von einem ärgerlichen Unentschieden. „Nach unserer 8:4-Führung haben wir zu viele Chancen vergeben.“ Nur mit der Deckung war der Coach zufrieden. „Unser Angriff war dagegen ein laues Lüftchen.“