Pinneberg

VfL verlängert per Handschlag mit Michael Fischer

Die Spieler kommen und gehen, Michael Fischer bleibt. Per Handschlag verlängerte der Fußball-Trainer aus Appen, 46, seinen Vertrag beim Oberligafünften VfL Pinneberg bis zum 30. Juni 2015.

Pinneberg. Damit geht der frühere Torjäger des FC Elmshorn und Profi des FC St. Pauli, für den er 1992 vier Zweitligaeinsätze bestritt, in seine zehnte Saison bei den Blau-Roten.

„Die Gespräche mit ihm waren total unkompliziert“, sagt Manfred Kirsch, nach dem Rücktritt von Ben Pape kommissarischer Spartenchef der Pinneberger Kicker. Genau wie Kirsch ist auch der stellvertretende Abteilungsleiter Konrad Kosmalla froh, in der Krisensaison 2012/2013, als Teile der Mannschaft einen neuen Trainer forderten, an Fischer festgehalten zu haben. „Einen so guten Mann vom Hof zu schicken, das kam nicht infrage. In unserem Konzept spielt Michael eine entscheidende Rolle“, sagt der stadtbekannte Reifenhändler.

Mit dem notwendigen Glück bei den Spielerverpflichtungen bastelte Fischer aus dem Trümmerhaufen der vergangenen Serie ein schlagstarkes Team, das sich mit vier Punkten in den Nachholtreffen am Sonntag um 14 Uhr gegen den Niendorfer TSV und am 8. Februar gegen den SV Curslack-Neuengamme gar noch auf den dritten Rang verbessern kann. Die Motivationskünste des gebürtigen Neumünsteraners werden gefragt sein, nachdem sich das Team in Sasel unglücklich vom Oddset-Pokal verabschiedet hatte.

Vor seiner VfL-Zeit arbeitete Fischer als allein verantwortlicher Trainer nur für zwei Clubs (Wedeler TSV, HEBC). Dem TuS Appen half er zwischendurch als Spielertrainer.

( (wh) )

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