Pinneberg

Sekunden vor dem Abpfiff rettet VfL noch einen Punkt

Der Jubel war riesig im Stadion I. In der zweiten Minute der Nachspielzeit rettete Christian Kulicke den Oberliga-Fußballern des VfL Pinneberg das 2:2 (0:2) gegen den Bramfelder SV.

Pinneberg. Mit etwas Abstand zum Geschehen klang indes auch Verdruss durch. Schließlich verpassten die Gastgeber den Vorstoß auf Rang zwei. „Die Spieler ärgern sich am meisten darüber, dass es nicht klappte“, sagte Michael Fischer.

Der VfL-Coach hielt nur eine kurze Pausenpredigt. Die Leistung zuvor sprach für sich. „Kein Feuer, kein Elan, kein Zugriff. Alles, was ich befürchtet hatte, wenn wir uns nicht zu 100 Prozent engagieren und konzentrieren, trat ein“, mahnte er sein Team mit leisen Worten. Nach dem Anschlusstor von Flemming Lüneburg (63.) gab es einen anderen VfL zu sehen. Bedingt auch durch Gelb-Rote Karten für Goran Petrekovic (Unsportlichkeit/72.) und Florian Simon (hartes Foul/88.) standen die Bramfelder mit dem Rücken zur Wand. Am Ende konnten sie dem VfL-Ansturm nicht mehr standhalten. Als Thomas Koster den Ball abtropfen ließ, hatte Christian Kulicke zum Glück für den VfL die Ruhe weg.

Zu reden sein wird noch über das 0:1, als die Zwei-Mann-Mauer mit Sören Badermann und Luis Diaz beim Freistoß von Mirko Schulz auseinander ging (8.). „Dann braucht sich dort auch gar keiner hinstellen“, murrte Fischer. Beim 0:2 tanzte Mike Meyer vier Gegenspieler aus, bevor er Tim Brüggemann aus 20 Metern überwand (35.). Solche Nachlässigkeiten gilt es im Pokalspiel am Mittwoch (19.30 Uhr) beim Landesliga-Vierten Barsbütteler SV (Hansa-Staffel) zu vermeiden, sonst ist die vierte Runde Endstation.