Pandemie

Inzidenz im Kreis Pinneberg nähert sich kritischem Grenzwert

Eine Mitarbeiterin des Impfteams überprüft eine Spritze (Symbolbild).

Eine Mitarbeiterin des Impfteams überprüft eine Spritze (Symbolbild).

Foto: dpa

Die Zahl der Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag zwar zurückgegangen, aber der Sieben-Tage-Wert steigt weiter.

Kreis Pinneberg. Mit einem neuen Inzidenzwert von 176,9 hat die Infektionsdynamik im Kreis Pinneberg am Donnerstag einen bisherigen Höchststand erreicht. Obwohl die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Vergleich zum Vortag (133) mit 69 Fällen deutlich gesunken ist, stieg der Sieben-Tage-Wert abermals – von 171,2 auf 176,9. Damit nähern sich die Krankheitsfälle in einer Woche pro 100.000 Einwohner dem kritischen Grenzwert von 200.

Wie das Gesundheitsamt weiter mitteilt, sind in den vergangenen 24 Stunden fünf Kreisbewohner an oder mit Covid-19 gestorben. Die Zahl der Corona-Toten stieg somit auf 136. Warum die Zahlen trotz Lockdowns weiterhin hoch sind, könne die Kreisverwaltung nicht sagen. Das Infektionsgeschehen sei nach wie vor "diffus", ein Erklärungsansatz könnten die exakt 14 Tage zurückliegenden Silvesterfeiern sein.

Auch die Lage in den Krankenhäusern des Kreises Pinneberg ist weiter angespannt. Mit acht neuen Covid-Patienten in den vergangenen 24 Stunden ist keine Entlastung für das Personal in Sicht. Nach 17 neuen Patienten am Montag, neun am Dienstag und zwölf am Mittwoch sind allein in dieser Woche 46 Patienten hinzu gekommen. Insgesamt waren wegen Corona-Infektionen bereits 498 Menschen im Krankenhaus.

Binnen der vergangenen sieben Tage gab es kreisweit 559 Neuinfektionen, als aktiv gelten derzeit 749 Fälle. Seit Pandemiebeginn im März haben sich 5310 Menschen aus dem Kreis mit dem Virus infiziert.

( nib )

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