Corona-Pandemie

Veranstalter sagt Pinneberger Weihnachtsdorf ab

Lang, lang scheint’s her: Pinnebergs Weihnachtsdorf 2019. In diesem Advent bleibt der Platz vor der Drostei dunkel.

Lang, lang scheint’s her: Pinnebergs Weihnachtsdorf 2019. In diesem Advent bleibt der Platz vor der Drostei dunkel.

Foto: kölln

Hygienegerecht und zugleich wirtschaftlich – das hält Jens Stacklies für unmöglich. Was passiert mit Elmshorns Lichtermarkt?

Pinneberg. „Schweren Herzens“ haben die Firma Stacklies und das Pinneberger Stadtmarketing das diesjährige Weihnachtsdorf am Dienstagabend abgesagt. Der Grund sind die sprunghaft angestiegenen Infektionszahlen. Die drei Varianten, wie der beliebte Markt trotz Corona hätte aufgebaut werden können, sind damit obsolet. Als Gründe nennt Veranstalter Jens Stacklies, dass die Abstandsregeln es unmöglich machen, genügend Stände aufzubauen, um hygienegerecht und wirtschaftlich arbeiten zu können.

„Wir sehen keine Möglichkeit für die Erstellung und Einreichung eines haltbaren, genehmigungsfähigen und vor allem für die gesamte Zeit eines Weihnachtsmarktes sicheren – also dem Schutz von Gästen und Mitarbeitern dienenden – Konzeptes für den diesjährigen Weihnachtsmarkt“, so Stacklies.

In Elmshorn soll am Donnerstag eine Entscheidung fallen: „Wir wollen alle Varianten durchdenken, sowohl zum Lichtermarkt, als auch zur Open-Air-Eisbahn“, sagt Manuela Kase, Geschäftsführerin des dortigen Stadtmarketings. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und werden am Donnerstag über beide Veranstaltungen entscheiden.“

( eng )

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