Kreis Pinneberg

23 Corona-Fälle: Kreis verschärft Regelungen

Schulen und Jugendzentren sind verwaist, das Leben im Kreis Pinneberg steht still (Symbolbild).

Schulen und Jugendzentren sind verwaist, das Leben im Kreis Pinneberg steht still (Symbolbild).

Foto: Thomas Frey / dpa

Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Kreis Pinneberg steigt. Bars, Clubs, Kneipen, Discos, Theater, Kinos und Museen geschlossen.

Kreis Pinneberg. Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle im Kreis Pinneberg steigt weiter: 23 Fälle sind bis Sonntag bekannt gewesen. Vom vergangenen Donnerstag auf Freitag hatte es schon einen rasanten Anstieg von 5 auf 18 Fälle gegeben. Die Tendenz ist nach Aussage von Kreissprecher Oliver Carstens weiter steigend. Der erste Covid-19-Fall im Kreis Pinneberg war am 3. März bestätigt worden.

Um das Virus einzudämmen, hat der Kreis Pinneberg die Vorgaben der Landesregierung zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens umgesetzt und verschärft die Regeln mit einer Allgemeinverfügung. Ab dem heutigen Montag sind Bars, Clubs, Kneipen, Diskotheken, Theater, Kinos und Museen zu schließen. Das Gleiche gilt für Fitnessstudios, Schwimmbäder, Saunen, Zusammenkünfte in Sportvereinen sowie sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen, etwa Jugendzentren. Angebote in Volkshochschulen, Musikschulen sowie sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen stehen ebenfalls auf der Verbotsliste. Die Allgemeinverfügung schließt Spielhallen und das Prostitutionsgewerbe ausdrücklich ein.

Restaurants und Imbisse dürfen weiterhin nur öffnen, wenn sie einen Mindestabstand zwischen Tischen von zwei Metern einhalten und sicherstellen, dass maximal 50 Prozente der zugelassenen Gästeanzahl erreicht wird.

Aktualisiert und verschärft wurde das Zutrittsverbot zu allen öffentlichen Einrichtungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten laut Robert-Koch-Institut. Dazu gehören aktuell Italien, Tirol, Madrid sowie seit Kurzem die drei US-amerikanischen Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York. Reiserückkehrern aus allen alpinen Skigebieten empfiehlt der Kreis dringend das gleiche Verhalten.

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