Pinneberg
Holm

Im Holmer Dörpshus gibts erstmals Irish Folk

Foto: privat / HA

Im Repertoire von Strings & Spoons befinden sich unter anderem Klassiker wie „Whiskey In The Jar“. Karten gibt es im Vorverkauf.

Holm.  „Irish Folk haben wir noch nie angeboten“, sagte Wilfried Welsch, Vorsitzender des Holmer Kulturvereins bei der Vorstellung des Halbjahresprogramms. Bisher beschränkten sich die Kulturfreunde auf klassische Konzerte, hin und wieder gab es auch schon Jazz im Dörpshus. Das ändert sich am Sonnabend, 6. Februar, mit dem Auftritt von „Strings & Spoons“. Folklore von der Grünen Insel gibt es ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, Im Sande 1, Einlass von 18.30 Uhr an.

Einer Initiative der Chefin von Strings & Spoons ist die Erweiterung des Spektrums zu danken. Astrid Hornig lebt in Holm und fragte im Namen der Gruppe beim Kulturverein an.

Strings & Spoons orientiert sich an der traditionellen irischen Folklore. Im Repertoire befinden sich Klassiker wie „Amazing Grace“, „Whiskey In The Jar“, „The Wild Rover“, „Dirty Old Town“ und „Seven Drunken Nights“. Die Gruppe erweitert jedoch ständig ihr Repertoire, um andere Musikstile zu integrieren. Wert legen die Fünf auf ein abwechslungsreiches Repertoire aus populären sowie weniger bekannten Stücken.

Strings & Spoons bestehen seit drei Jahren. Über ein Internetportal fanden sich die beiden Folkies Astrid Hornig und Christof Jandt. Nach der Bandgründung waren die anderen drei Mitglieder schnell gefunden.

Ihre Texte reichen nun vom Rebellischen bis zum Melancholischen, vom Lasterhaften bis zum Humorvollen. Manchmal geht es auch einfach nur um die Freuden, die mit dem reichlichen Genuss von Hochprozentigem verbunden sind. Zwischendurch gibt es auch mal gar keinen Text, dafür fetzige Instrumentals.

Dafür kommen dann auch Löffel infrage. „Auch die können Instrumente sein“, sagt Welsch und verweist damit auf Spoons als Teil des Bandnamens. Die Essutensilien, die mit einer Hand gehalten und der anderen geschlagen werden, bedient übrigens die Chefin persönlich. Der andere Teil des Namens bezieht sich auf die Saiteninstrumente. Zwei Gitarren und eine Geige sorgen für Melodie und Schwung. Manchmal übernimmt auch die irische Flöte die Melodienführung. Die Stärke der Band liegt insbesondere in ihrem Gesang. Drei- und vierstimmig werden die Liedtexte vorgetragen.

Karten gibt es im Vorverkauf im Holmer Weinhaus Alte Schmiede, Hauptstraße 18, Telefon: 04103/ 40 02. Der Eintritt kostet zwölf Euro, Mitglieder des Kulturvereins zahlen nur zehn.