Pinneberg
Kreis Pinneberg

Wenn Flüchtlinge Politikern die Spezialitäten aus ihrer Heimat zum Probieren auftischen

Spezialitäten aus ihren Heimatländern Syrien, Afghanistan und Iran tischte eine Gruppe Migranten in der Kreisberufsschule Pinneberg CDU-Politikern auf.

Kreis Pinneberg. Heike Franzen, bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, war dem Ruf ihrer Fraktionskollegin Barbara Ostmeier gefolgt, die ihr die modernste Berufsschule in Schleswig-Holstein zeigen wollte. Für 25 Millionen Euro wird die Bildungseinrichtung mit ihren 3500 Schülern, die in zwei Dutzend kaufmännischen und gewerblichen Berufen ausgebildet werden, an der Verbindungsstraße komplett neu gebaut.

Zurzeit werden dort etwa 50 Flüchtlinge aus zwölf Ländern in Deutsch und anderen Fächern geschult. 18 Unterrichtsstunden haben sie in der Woche, zwölf davon in Deutsch. Heike Franzen zeigte sich beeindruckt. „Das Wichtigste, was wir den jungen Leuten schenken können, ist eine gute Ausbildung sowie Zeit, sich von ihren oft traurigen Schicksalen zu erholen und in die Gesellschaft zu integrieren.“ Dafür sei das Kochen eine ideale Hilfe, sagt Deutsch-Lehrerin Katrin Siebel. „Wenn wir uns erzählen, wie die Begriffe beim Essen heißen, kann man gut Deutsch lernen“, sagt sie. „Zu sehen, wie viele Varianten es gibt, Reis zu kochen, ist eine kulinarische Weltreise.“