Pinneberg
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Musikschule öffnet ihre Türen

Am verkaufsoffenen Sonntag in Pinneberg stellt sich die Einrichtung in der Rathauspassage vor

Pinneberg. Wer den verkaufsoffenen Sonntag am 2. November zum Shoppen in der Pinneberger Rathauspassage nutzen möchte, bekommt auch Live-Musik geboten: Ein Blockflötenensemble, das in der Passage spielt, soll die Einkäufer auf den Tag der offenen Tür in der Musikschule im oberen Stockwerk hinweisen. Der verkaufsoffene Sonntag und der Tag der offenen Tür würden bereits seit vier Jahren zeitgleich veranstaltet, so Bettina Hingst von der Rathauspassage.

„Bei uns können am Sonntag fast alle Musikinstrumente ausprobiert werden“, sagt Winfried Richter, der die Musikschule leitet. Nur das Schlagzeug stehe nicht zur Verfügung. Ein besonderes Angebot in diesem Jahr ist der Gesangsunterricht von 13.30 bis 14.30 Uhr. Ebenfalls von 13.30 Uhr an gibt es in der Musikschule einen Spielkreis für Kinder, in dem sie Streichinstrumente zum Klingen bringen können.

Doch auch Erwachsene sind zum Schnupperunterricht eingeladen, den die Musikschullehrer an diesem Tag anbieten. „Tatsächlich zeigen immer mehr Erwachsene Interesse, ein Instrument zu lernen“, sagt Richter. Er freue sich über jeden Besucher, dem er den Spaß an der Musik vermitteln kann. „Musik fördert die Entwicklung, und dies hält ein Leben lang an“, sagt er. Wer nicht selbst musizieren will, kann sich auch über die verschiedenen Angebote der Musikschule informieren. Diese reichen vom Unterricht für Vorschulkinder bis hin zu der Möglichkeit, selbst in einem Ensemble wie dem der Blockflötenspieler mitzuwirken, das am Sonntag in der Rathauspassage auftritt.

Dass der Schwerpunkt in diesem Jahr auf Blockflötenmusik liegt, ist Jessica Baran-Surel zu verdanken. Die 29-Jährige, die seit etwa fünf Jahren als Blockflötenlehrerin an der Pinneberger Musikschule tätig ist, hat gerade ihr erstes Album „Aremorica – Land of Elves“ veröffentlicht. Darauf ist vor allem mittelalterliche Musik zu hören, aber auch ein paar keltische Stücke. Baran-Surel hat selbst keltische Wurzeln.

„Zu dieser Musik kommt man sonst nicht“, sagt Winfried Richter über das Album der Flötistin. Das gilt jetzt allerdings nicht mehr für die Besucher der Musikschule – die bekommen nämlich am Sonntag eine Single des Albums geschenkt.