ÖPNV

Sozialdemokraten wollen Schenefelder mobiler machen

Die SPD will Radfahrer und Busnutzer stärker als bisher fördern. Ein Mobilitätsbote soll künftig im Rathaus für alle Fragen zum Thema Mobilität zuständig sein.

Schenefeld. Die SPD zeigt Herz für Radfahrer und Busnutzer. Die Schenefelder Fraktion hat einen Antrag gestellt, die Förderung des nicht motorisierten Verkehrs sowie die Verbesserung des ÖPNV-Angebots in den Grundsätzen der Stadt zu verankern. Auch praktisch soll sich was tun.

In einem ersten Schritt wollen die Sozialdemokraten eine zentrale Anlaufstelle im Rathaus schaffen, die für alle Fragen bezüglich der Mobilität innerhalb der Stadt verantwortlich ist. Dieser Mobilitätsbote soll auch bei allen Planungsprojekten hinzugezogen werden und auf die Umsetzung der Grundsätze hinwirken. Mit dem Antrag befasst sich der Ausschuss für Stadtentwicklung in seiner nächsten Sitzung.

Am Donnerstag, 5. Juni, stehen noch weitere Verkehrsthemen auf der Agenda. Die Sitzung im Rathaus am Holstenplatz beginnt um 19 Uhr. Unter anderem geht es um eine bessere ÖPNV-Anbindung des Gewerbegebiets Osterbrooksweg. 250 Mitarbeiter werden auf dem XFEL-Gelände ab 2016 arbeiten. Laut dem Forschungsunternehmen besitzen nur etwa 20 Prozent einen Pkw, alle anderen sind auf andere Verkehrsmittel angewiesen.

Im weitesten Sinne verkehrsrelevant ist auch der Antrag von Herbert van Gerpen (Grüne), der sich für die Namensänderung am Ende der Holzkoppel ausspricht. Dafür soll ein eigener Platz vor dem XFEL-Areal nach einer Physikerin benannt werden.