Pinneberg
Uetersen

Rock’n’Rose-Festival ausgezeichnet

Jury bewertet die Uetersener Konzertveranstaltung als besonders jugendfreundlich

Uetersen. Das Rock’n’Rose-Festival, das inzwischen zu den bedeutendsten Musikfestivals im Kreis Pinneberg zählt, darf sich ab sofort als „besonders jugendfreundlich“ bezeichnen. Die Arbeitsgemeinschaft Jugendschutz im Mittelpunkt (JiM) hat die Planungen für das Festival im Parkgelände Langes Tannen in Uetersen jetzt ausgezeichnet. Die Veranstaltung ist die erste im Kreis, die das Label „besonders jugendfreundlich“ trägt. Die Jury begründet ihre Entscheidung damit, dass im Planungsprozess der Jugendschutz besonders berücksichtigt worden sei. Das diesjährige Festival steigt am Sonnabend, 9. August.

Der Festival-Veranstalter Bernd Möbius aus Uetersen hat der Jury die Veranstaltung Rock’n’Rose sowie die Rahmenbedingungen vorgestellt. Im dem Gespräch sei schnell deutlich geworden, dass sich Möbius intensiv mit dem Thema Jugendschutz auseinander gesetzt habe, so die Jury. „Der Veranstalter hat zahlreiche Maßnahmen entwickelt, die den Standards der Auszeichnung entsprechen“, sagt Kreisjugendschützerin Andrea Pinzek.

Besonders hervorzuheben sei der Einsatz der „JiMs Bar“ auf dem Festival. Diese biete ein attraktives Angebot an alkoholfreien Cocktails für alle Generationen. Auf den Verkauf von Spirituosen und spirituosenhaltigen Getränken werde verzichtet. Außerdem gebe es einen Bus-Shuttle-Service zwischen dem Veranstaltungsort Langes Tannen und dem Bahnhof Tornesch sowie mehrere attraktive Aktionen für Jung und Alt. „Ein besonderes Angebot für die jüngsten Besucher sind die kostenfreien Ohrstöpsel“, sagt Andrea Pinzek.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung und sind sicher, dass sich weitere Veranstalter darum bewerben werden“, ergänzt der Kreisjugendschützer Jörn Folster. Bewerbungen sind formlos via Internet, persönlich oder auf postalischem Weg möglich. Die jeweiligen Veranstaltungen sollten auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet sein und altersgerechte Angebote haben. Veranstalter, die sich bewerben, führen auch ein Auswertungsgespräch mit den Jugendschützern.

Weitere Informationen zum Auszeichnungsverfahren sind auf der Internetseite www.kreis-pinneberg.de abrufbar.