Pinneberg
Köln

Tornescherin singt sich in die Top Ten

Vanessa Valera Rojas überzeugt bei „Deutschland sucht den Superstar“ auch live auf der Bühne

Tornesch/Köln. Mit dem Tanzen hapert es noch. „Wir haben uns beim Tanztraining kaputtgelacht. Ich bin ein Körperclown“, hatte Vanessa Valera Rojas vor ihrem ersten Live-Auftritt vor der „Deutschland sucht den Superstar“-Jury in Köln dem Hamburger Abendblatt ganz selbstkritisch verraten. Dementsprechend zurückhaltend fielen am Sonnabend auch die Bewegungen der Tornescherin auf der Bühne der RTL-Castingshow aus. MIA-Sängerin Mieze Katz entging das nicht: „Tanzen habe ich dich nicht gesehen.“

Macht nichts, denn dafür konnte sie die 23 Jahre alte DSDS-Kandidatin mit „Next To Me“ von Emeli Sandé singen hören. Das überzeugte Mieze Katz. „Ich fand es ganz, ganz großartig.“ Auch das Publikum war überzeugt und rief für Vanessa an. Das brachte sie unter die Top Ten und somit eine Runde weiter.

Auch die übrigen Juroren waren begeistert, allen voran Poptitan Dieter Bohlen. Er fand Vanessas Performance durchweg gelungen. „Du hattest wahnsinnige Angst vor einer schnellen Nummer. Aber du kannst auch schnell“, sagte der Popsänger und fand noch lobende Worte für ihr Styling. „Ich finde dein Outfit top. Die Mütze würde ich immer tragen.“ Das wird Vanessa Valera Rojas vermutlich auch tun: „Die Mütze ist mein Markenzeichen“, sagte die gelernte Arzthelferin, die nach ihrer Ausbildung in einem Sportstudio als Kinderbetreuerin jobbte. „Auf Kuba war es dafür zu heiß. Aber jetzt trage ich sie wieder.“ Prince Kay One hielt seine Kritik kurz: „Die Nummer hast du super gesungen, hammer gemacht.“ Nur Marianne Rosenberg war nicht ganz zufrieden. „Es waren nicht so gute Emotionen drin, aber du bist eine gute Sängerin.“

Am kommenden Sonnabend, 5. April, geht es in die nächste Runde. Dann ist Vanessa Valera Rojas wieder von 20.15 Uhr an auf RTL zu sehen. Die DSDS-Kandidatinnen Sophia Akkara und Larissa Melody werden dann nicht mehr dabei sein. Dem Gewinner winken neben einer Musikkarriere auch ein 500.000 Euro als Preisgeld. Vanessa Valera Rojas wüsste schon, wie sie das Geld anlegt. „Ich würde mir eine Eigentumswohnung kaufen“, sagt die junge Frau. Ihrer Heimatstadt Tornesch würde sie die Treue halten. Denn Hamburg sei ihr zu stressig.