Elmshorn

Industriemuseum Elmshorn hat jetzt neue Internetseite

Onlineauftritt ergänzt neue museumspädagogische Broschüre

Elmshorn. In der kleinen Museumsschule sitzen Kinder vor Schiefertafeln und üben mit dem Griffel das Schönschreiben. Die Jungen tragen Matrosenkragen, die Mädchen haben Schleifen im Haar. „Gerade sitzen! Ohren spitzen“, mahnt der Lehrer streng. Im Industriemuseum Elmshorn können Schülerinnen und Schüler ab der dritten Klassenstufe selbst erleben, wie sich Unterricht vor einhundert Jahren anfühlte. Museumspädagoge Peter Russ spielt den Lehrer.

Dies ist nur eines der vielen Angebote, die sich in der neuen Broschüre des Industriemuseums wiederfinden. Sie richten sich nicht nur an Schulklassen und Kindergartengruppen, obwohl sie die Hälfte der jährlich 12.000 Besucher ausmachen. Es können auch Kindergeburtstage zu vielfältigen Themen wie dem Backen eines Brotes im Steinzeitlehmofen oder das Gestalten von Textilien gebucht werden.

Die offenen Werkstätten richten sich an Erwachsene. Gruppen können in einer unterhaltsamen Führung den Wandel von Leben und Arbeit durch die Industrialisierung erleben und die Dampfmaschine anwerfen. Neu ist der Themenkomplex zur Nachhaltigkeit, „ein Thema, das zwar schon immer zu unserem Leitbild gehörte, aber bisher etwas vernachlässigt wurde“, sagt Museumsleiterin Bärbel Böhnke.

Die Broschüren liegen in öffentlichen Gebäuden der Stadt aus und wurden direkt an Schulen der Umgebung geschickt. Die aktuellen Termine sind auf der überarbeiteten Internetseite www.industriemuseum-elmshorn.de zu finden, die am 2. November online geht. Neu sind im Netz der Blog, auf dem zum Beispiel über den Stand der Umbauarbeiten informiert wird, und die bessere Verlinkung zu Kooperationspartnern. Mit dem Klick auf „Ical Import“ steht die Eröffnung der nächsten Ausstellung auch gleich im Terminplaner.