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Defizit der VHS muss deutlich sinken

Nicht nur die Zukunft der Schule Rugenbergen muss geklärt werden. Auch die Volkshochschule in Bönningstedt steht auf dem Prüfstand.

Peter Liske, Bürgermeister von Bönningstedt, betont, die offene Frage der Schulträgerschaft habe für ihn Priorität. Schon jetzt zeichnen sich gravierende Veränderungen für die VHS ab, deren jährliches Defizit von 77.000 Euro bislang von den drei Gemeinden Ellerbek, Bönningstedt und Hasloh getragen wurde. Liske: "Das Defizit muss deutlich geringer werden." Dies könnte durch höhere Gebühren, ein abgespeckteres Programm und Synergien mit der VHS Quickborn geschehen.

Ellerbeks Bürgermeister Günther Hildebrand sieht das ähnlich. "Es macht wenig Sinn, im Quickborner Rathaus zwei Volkshochschulen zu verwalten." In Hasloh steht die VHS Bönningstedt sogar ganz zur Disposition, wie die jüngste Gemeinderatssitzung zeigte. Nur 12,1 Prozent der 2940 Hörer kämen aus Hasloh, sagte Bürgermeister Bernhard Brummund. Dabei trage die Gemeinde schon heute mehr als 20 Prozent des Defizits.

In Quickborn, Norderstedt und Ellerau gebe es auch gute Volkshochschulen, sagte CDU-Gemeindevertreter Horst Rühle. Da sei eine in Bönningstedt nicht unbedingt erforderlich.