Pinneberg
Bertini-Preis

Hamburg ehrt Uetersener Schüler für Zivilcourage

Eine Schülergruppe des Uetersener Ludwig-Meyn-Gymnasiums wird mit dem Bertini-Preis für Zivilcourage ausgezeichnet.

Uetersen. Damit ehren die Förderer, zu denen die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di wie auch das Hamburger Abendblatt gehören, die Forschungsarbeit der Jugendlichen über "Uetersen im Nationalsozialismus".

Linda Büscher, Daliah Chaim-Lev, Olaf Conrad, Christopher Hahn, Wagma Hayatie, Melanie Rixen, Kim-Sophie Schneider, Christina Schubert und Michel Wilke hatten sich unter Leitung ihres Lehrers Sönke Zankel zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Sie untersuchten, wie ihre beiden Rektoren in der Zeit des Nationalsozialismus handelten. Außerdem erforschten sie, wer in der Stadt von den Herrschenden Ideologen verfolgt wurde, darunter eine Zeugin Jehovas. Außerdem werteten sie die Berichterstattung der Lokalzeitung während der NS-Diktatur aus. Ihre Arbeiten fassten sie in einer Broschüre zusammen. "Das ist ein Beispiel gelebter Demokratie", lobte Ver.di-Bezirkschef Wolfgang Rose beim Neujahrsempfang der SPD im Kreis Pinneberg.

Der Preis wird am 27. Januar in Hamburg überreicht. Lehrer Zankel nimmt mit einigen Schülern an der Feier teil.