Pinneberg
Programm der Freunde der Kammermusik

Die komische Seite klassischer Meisterwerke

Abwechslungsreiches Programm bis Juni 2010 steht. Auch ein Besuch der Elbphilharmonie in Hamburg ist geplant.

Quickborn. Dass Kammermusik durchaus nicht immer etwas "Bierernstes" sein muss, beweisen die Freunde der Kammermusik Quickborn mit ihrem Saisonauftaktkonzert am Donnerstag, 17. September, um 20 Uhr in der Aula der Heinrich-Hertz-Schule, Am Freibad 7. Mit seinem Programm "Unerhörte Meisterwerke" tritt dort das "BosArt Trio" auf. Mit ausgeklügelter "BosArtigkeit" machen Hans Hachmann, Musikredakteur beim SWR, Wolfgang Schäfer, Professor für Chorleitung an der Musikhochschule Frankfurt, und Reinhard Buhrow, Dozent für Klavier an der Musikhochschule Freiburg, auch vor Meisterwerken nicht halt.

In der Reihe junge Preisträger ist am 8. November von 18 Uhr an das Artevio-Quartett in der Eulenstadt zu hören. Die vier Streicher spielen Werke von Schubert, Haydn, Mendelssohn-Bartholdy und Ravel. Der Vorsitzende der Freunde der Kammermusik, Eberhard Hasenfratz, sagt: "Man sagt ihnen eine große Zukunft voraus."

Ein Klassiker ist mittlerweile das Neujahrskonzert. Am 17. Januar, 18 Uhr, ist das Trio Vivente in Quickborn zu Gast. Die drei jungen Damen gelten wegen ihrer lebendigen Interpretation als Geheimtipp in der Kammermusikszene.

Der vielfach ausgezeichnete bulgarische Pianist Julian Gorus gibt am 14. Februar, 18 Uhr, ein Klavierkonzert. Er spielt Kompositionen von Schumann, Liszt und Chopin. Und die Philharmonischen Solisten sind am 29. März von 19.30 Uhr an in der Heinricht-Hertz-Aula zu Gast.

Noch ein Klassiker ist das Familienkonzert. Am 24. April, 16 Uhr, erklingt "Hänsel und Gretel" in einer Bearbeitung von Hans-Joachim Drechsler. Es spielt das Blechbläserensemble der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, und Christoph von Lowtzow wird den Text lesen.

Besonders freut es die Freunde der Kammermusik, am 11. Mai um 19.30 Uhr zwei Quickborner Musiker präsentieren zu können. Vater David Shamban und Tochter Naomi lassen Werke von Schumann und Chopin erklingen.

Mit dem sommerlichen Musikfest am 6. Juni, 17 Uhr, endet die Saison. Das Kammerorchester Hannover und der Pianist Christoph Soldan treten auf.

Für ihre Mitglieder haben die Freunde der Kammermusik noch einige Bonbons. Ein Besuch der im Bau befindlichen Hamburger Elbphilharmonie steht ebenso auf dem Programm wie ein Reise zu den Klängen des Reiches der Mitte und ein Gesprächskonzert über Robert und Klara Schumann mit Musikern des NDR Sinfonieorchesters.